Datum & Uhrzeit

Datum 30. August 2021
Beginn 20:00
Kasse 19:30

Ursula Görsch – Unbekannte Horizonte

Kammermusik-Abend für die Bremer Komponistin Ursula Görsch mit der Uraufführung eines vertonten Textes eines walisischen Dichters.

Eine Veranstaltung des Freundeskreises Ursula Görsch

Zurzeit dürfen wir laut letzter Corona Verordnung nur Genesenen, Geimpften oder Getesteten (kein Selbsttest!) Personen Zutritt zu dieser Veranstaltung gewähren. Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis bereit!
Achtung!: Aufgrund der aktuellen Corona-Bedingungen können Sie Ihre Karten erst ab einer halben Stunde vor Konzertbeginn abholen. Gehen Sie dann bitte direkt in den Saal und suchen sich einen der freigegebenen Plätze. Bitte keine unnötigen Wege.

 


Stephanie Henke – Sopran
Clemens-C. Löschmann – Stimme
Andreas Salm – Klarinette
Nico A. Stabel – Klavier
Moritz Koch Schlagwerk
Raffi Geliboluoglu  – Cello
Paul Bialek – Viola
Rainer Hory – Fagott

Die Werke von Ursula Görsch im Programm sind im Einzelnen:
Unbekannte Horizonte UA : Vokale Kammermusik für Männerstimme, Klarinette, Cello, Schlagwerk und Klavier
Fanfare UA: Miniatur für Klarinette solo
Eros (2009): Vier Lieder aus dem Zyklus für Frauenstimme und Klavier
Drei Gesänge vom Menschen (1991):  Liederzyklus für Männerstimme, Klarinette, Viola und Fagott
Die vier Elemente (1992):  Vibraphon solo
Contra (2010): Klavier solo

Die Bremer Komponistin Ursula Görsch (*1932), ihr musikalisches Schaffen und Wirken, ihr langjähriges aktives Engagement in verschiedenen Verbänden und Gremien und hier insbesondere das Jubiläum ihrer Mitgliedschaft im Deutschen Tonkünstlerverband Bremen sollen in einem Kammerkonzert im Sendesaal Bremen gewürdigt werden.
Aus dem reichen OEvre von Ursula Görsch werden kammermusikalische Vokal- und Instrumentalwerke in unterschiedlichen Besetzungen zu hören sein.
In dem Konzert kommen zwei neue Kompositionen von Ursula Görsch zur Uraufführung, nämlich zum einen „Fanfare“, eine Miniatur für Klarinette solo und als zentrales Stück des Abends „Unbekannte Horizonte“, eine vokale Kammermusik für Männerstimme, Klarinette, Cello, Schlagwerk und Klavier. Das lebensreflektive Gedicht „Do Not Go Gentle Into That Good Night“ des walisischen Dichters Dylan Thomas (1914-1953) bildet die literarische Grundlage der jüngsten Vertonung von Ursula Görsch.

Ursula Görsch wurde am 4.3.1932 in Bremen geboren. Mit 6 Jahren Klavierunterricht, später auch Querflötenstudium. Abitur und pädagogische Hochschule mit Fachrichtung Musik.
Unterrichtstätigkeit und freie Mitarbeiterin bei Radio Bremen. Währenddessen Beginn der Kompositionstätigkeit. Erste Aufführungen.
1964 bis 1969 Auslandsschuldienst in Istanbul/Türkei. Dort Gründung des ersten türkischen Jugendkammerorchesters. Zahlreiche Konzerte in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut. Orgeldienst an der deutschen evangelischen Kirche.
Nach der Rückkehr 1969 weiteres Studium an der Musikhochschule Karlsruhe.
Rückkehr nach Bremen. Neben dem Unterricht an einem Bremer Gymnasium intensive Kompositionstätigkeit und zahlreiche Aufführungen. 1974 – 1986 Vorsitzende von „Jugend musiziert „für Bremen – Stadt, 1985 – 1995 Lehrauftrag an der Universität Bremen und 1997 – 2005 Dozentin an der Valley View University/Ghana.

Interviews in diversen Fachbüchern und –Zeitschriften.
1989 Preis der Gerhard-Maasz-Stiftung für die „Cantata curiosa“.
2015 wurde Ursula Görsch in Anerkennung ihres Lebenswerkes zum Ehrenmitglied im Landesmusikrat Bremen ernannt.
2017 erhielt Ursula Görsch den Johann-Wenzel-Stamitz-Preis der Künstlergilde Esslingen.

In diesen Jahren erfolgten zahlreiche Aufführungen an namhaften Konzertorten so wie Vorträge an der Universität Oldenburg.

Eine Veranstaltung des Freundeskreises Ursula Görsch