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Verein Freunde des Sendesaales
Bürgermeister-Spitta-Allee 45
28329 Bremen

Verein

Was bisher geschah

  • Im
    Januar 2003 demonstrierten 80 renommierte Musiker auf Einladung des
    Vereins in einem sechsstündigen Konzert „Nacht für den Sendesaal“
    praktisch (und ohne Honorar) ihren Willen, den Saal zu erhalten.
  • Im Sommer 2003: Edition einer Hörbuch-CD zur 50-jährigen Geschichte des Sendesaales.
  • Daneben hat der Verein bereits über  7000 Unterschriften für den Erhalt des Sendesaales gesammelt
  • Beantragung,
    den Sendesaal unter Denkmalschutz zu stellen (ein Gutachten des
    Denkmalschützers belegt Anfang 2004 eindeutig dessen Denkmalswürdigkeit)
  • Herbst
    2004: in einem Baugutachten wird belegt, dass der Sendesaal auch für
    den Fall, dass Radio Bremen an einen anderen Standort zieht, zu
    vertretbaren Kosten weiter betrieben werden kann.
  • Herbst 2004: Gründung eines international besetzten Kuratoriums (Schirmherr: Alfred Brendel) zum Erhalt des Sendesaales
  • Herbst
    2005: ein Runder Tisch unter Vorsitz des Kultursenators Jörg Kastendiek
    mit Verantwortlichen aus Politik, Radio Bremen, Wirtschaft und
    Denkmalschutz wird installiert mit dem Ziel, den Sendesaal auch nach dem
    Umzug von Radio Bremen zu erhalten und zu betreiben.
  • Frühjahr 2006: das Radio Bremen Gelände ist verkauft, die Käufer beantragen den Abriss
  • Herbst
    2006: der Verein entwickelt das Konzept des themenorientierten
    Mehrgenerationen-Wohnprojektes „Campus von Music Village“ und findet
    dafür einen Investor, der sich allerdings im Dezember 2007 zurückzieht
    (Vorbote der Finanzkrise?).
  • Dezember 2007: Der Verein gewinnt
    als alternativen Käufer und Investor Klaus Hübotter. Sein Angebot, das
    Gelände unter Erhalt des Sendesaales zu erwerben, führt im Mai 2008
    endlich zur verdienten Unterschutzstellung des Saales. Eine
    Abrissgenehmigung wird also nicht erteilt.
  • Dezember 2008: die
    abreißwilligen vormaligen Käufer treten endlich von ihrem Kaufvertrag
    zurück. Im Januar 2009 erwirbt Klaus Hübotter gemeinsam mit Rolf Specht
    das Gelände.
  • Im März 2009 wird der Sendesaal wieder eröffnet und
    vom Verein betrieben. Um den Studiokomplex herum ist eine Rehaklinik
    entstanden, die von der Residenz-Gruppe betrieben wird – am Ende also
    doch (fast) ein Campus von Music Village.