Datum & Uhrzeit

Datum 27. Mai 2020
Beginn 20:00
Kasse 19:00

residenz at sendesaal: Schubert Abend

Zwei Spätwerke von Franz Schubert stehen im Mittelpunkt diese residenz-Konzertes, das den Abschluss einer hochrangigen CD-Produktion darstellt: der Liederzyklus Schwanengesang  (D 957) und das Streichquintett D 956.

AUCH DIESES KONZERT FÄLLT LEIDER DER CORONA KRISE ZUM OPFER. WIR WERDEN ES ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT NACHHOLEN, DEN WIR IN KÜRZE BEKANNTGEBEN WERDEN.


Julian Prégardien – Tenor
Martin Helmchen – Klavier
Christian Tetzlaff und Florian Donderer – Violine
Rachel Roberts – Viola
Tanja Tetzlaff und Marie Elisabeth Hecker – Violoncello

Programm:
Franz Schubert: Schwanengesang Liederzyklus (D 957)

  1. Liebesbotschaft (Ludwig Rellstab)
  2. Kriegers Ahnung (Ludwig Rellstab)
  3. Frühlingssehnsucht (Ludwig Rellstab)
  4. Ständchen (Ludwig Rellstab)
  5. Aufenthalt (Ludwig Rellstab)
  6. In der Ferne (Ludwig Rellstab)
  7. Abschied (Ludwig Rellstab)
  8. Der Atlas (Heinrich Heine)
  9. Ihr Bild (Heinrich Heine)
  10. Das Fischermädchen (Heinrich Heine)
  11. Die Stadt (Heinrich Heine)
  12. Am Meer (Heinrich Heine)
  13. Der Doppelgänger (Heinrich Heine)
  14. Die Taubenpost (alternativ: D 965a) (Johann Gabriel Seidl)

Franz Schubert: Streichquintett D 956

 1. Allegro ma non troppo
2. Adagio
3. Scherzo. Presto – Trio. Andante sostenuto
4. Allegretto – più allegro – più presto

 

Als wir zum ersten Mal in dieser Besetzung die beiden Spätwerke Schuberts in der Toppan Hall in Tokio zur Aufführung brachten, war uns sofort klar, dass diese herzzerreißende Kombination uns eine besondere Herzensangelegenheit sein würde… Spätestens bei einer weiteren Aufführung in der Wigmore Hall in London entstand der große Wunsch, eine CD mit den beiden Stücken zu produzieren. Jetzt ist es endlich soweit, und dass wir dies mit dem fantastischen und uns eng verbundenen Julian Prégardien und den anderen Freunden dieses Ensembles realisieren dürfen, ist ein Riesengeschenk, das wir gerne mit Ihnen teilen wollen!
In den letzten Lebensmonaten des Komponisten entstanden, zeugen die beiden abgründigen Werke von der Todesnähe aber auch der unglaublichen kompositorischen Vollkommenheit Schuberts – und dass Quintett nach dem aufwühlenden Liederzyklus zu erleben, gehört zu den bewegendsten Dingen, die ich mir vorstellen kann.
Tanja Tetzlaff