Datum & Uhrzeit

Datum 16. Februar 2023
Beginn 20:00
Kasse 19:00

residenz at Sendesaal: Marie-Elisabeth Hecker/Martin Helmchen

Kurz vor Corona, im Dezember 2019, hatten die Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und der Pianist Martin Helmchen sich schon einigen hervorragenden russischen Cellosonaten gewidmet. Nun, während des Ukraine-Krieges, widmen sie sich in diesem Produktionskonzert noch einmal Sonaten russischer Komponisten, die nichts für Putin können, von ihm – lebten sie noch – wahrscheinlich eher verfolgt worden wären.

16,50 33,00 

Sie können Tickets telefonisch vorbestellen unter 0421-33005767 oder direkt hier auf der Seite kaufen.

ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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Zur Abholung an der Abendkasse
(nur am Konzertabend, ab einer Stunde vor Beginn):


Im Vorverkauf auch erhältlich bei:


Marie-Elisabeth Hecker – Violoncello
Martin Helmchen – Piano

Programm:
Mieczyslaw Weinberg (1919 – 1996): Cellosonate Nr.2 g-Moll op.63
Sergej Prokofjew (1891 – 1953): Cellosonate C-Dur op.119
Sergej Rachmaninow (1873 – 1943): Cellosonate g-Moll op.19

“Mit großer Freude begrüßen wir Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen  zum zweiten Teil ihrer Doppel-CD-Aufnahme  mit den größten Werken russischer Komponisten für Cello und Klavier. Dieses Land hat schon seit langer Zeit eine große Vorliebe und Tradition für exzellentes Cellospiel hervorgebracht – vielleicht inspiriert auch der ausdrucksvolle Ton und der Farbenreichtum des Celloklangs die “russische Seele” besonders stark. Gerade in diesen Zeiten erscheint es uns wertvoll, uns an das wunderbare musikalische und menschliche Erbe der russischen Musik zu erinnern.
Es erklingen in diesem Konzert drei sehr unterschiedliche Stücke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: die 2. Sonate des bis vor kurzem kaum bekannten, und seit einiger Zeit ein großes Revival erlebenden Mieczyslaw Weinberg; die Sonate aus dem Spätwerk von Sergei Prokofjew; und das spätromantisch überbordende op. 19 von Sergej Rachmaninow.”

Tanja Tetzlaff/Florian Donderer

Marie-Elisabeth Hecker, * 1987 in Zwickau, wohnhaft in Bornsdorf, Niederlausitz, verheiratet mit Martin Helmchen. Klassische Cellistin. Konzerttätigkeit auf allen Kontinenten und CD-Aufnahmen. Zusammenarbeit mit vielen bedeutenden Dirigenten. Verschiedene Preise und Stipendien wie beispielsweise der Grand Prix Rostropovich und der Borletti-Buitoni Award. Initiatorin des Education-Projektes „Music Road Rwanda“. Professorin für Cello an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden.

Martin Helmchen, * 1982 in Berlin, wohnhaft in Bornsdorf, Niederlausitz, verheiratet mit Marie-Elisabeth Hecker. Klassischer Pianist. Konzerttätigkeit auf allen Kontinenten und zahlreiche CD-Aufnahmen. Verschiedene Preise und Stipendien wie der Prix Clara Haskil und der Credit Suisse Young Artist Award. Repertoire von Bach bis zum 21. Jh., Schwerpunkt in der Wiener Klassik und deutschen Romantik. Stilistische Prägung sowohl aus der historischen Aufführungspraxis als auch der russischen Klavierschule.

Mit freundlicher Unterstützung der Heinz Peter und Annelotte Koch-Stiftung