Datum & Uhrzeit

Datum 19. Dezember 2020
Beginn 20:00
Kasse 19:30

Nils Wogram Muse

Das neue Quartett „Muse“ des Posaunisten Nils Wogram widmet sich dem Klang und der filigranen Improvisation.
Musik, die die Seele in höhere Sphären schweben lässt.
Eine ganz eigene Art von Kammermusik jenseits von Harfen-Kitsch oder Avantgarde.
Im Rahmen ihrer Aufnahmen im Sendesaal geben die vier MusikerInnen dieses Welt-Premierenkonzert.

Konzert und Produktion werden dankenswerterweise vom Schweizer Radio SRF unterstützt

12,50 25,00 

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ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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(nur am Konzertabend, eine halbe Stunde vor Beginn):


Nils Wogram Muse
Kathrin Pechlof – Harfe
Gareth Lubbe – Bratsche und Obertongesang
Hayden Chisholm– Altsaxophon
Nils Wogram – Posaune und Komposition

Das neue Quartet „Muse“ des Posaunisten Nils Wogram widmet sich dem Klang und der fligranen Improvisation. Musik, die die Seele in höhere Sphären schweben lässt.
Eine ganz eigene Art von Kammermusik jenseits von Harfen-Kitsch oder Avantgarde.
Im Rahmen ihrer Aufnahmen im Sendesaal Bremen werden die vier Musiker*innen ein Premierenkonzert geben.

Bios:
Nils Wogram gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker . Er tritt bei zahlreichen Festivals auf und tourt weltweit mit seinen Bands und als Solist. Bekannt wurde Nils Wogram vor allem durch seinen virtuosen Posaunenstil, seine originellen Kompositionen und den unverwechselbaren Klag seiner langjährigen Bands.
Im Jahre 2010 gründete Nils Wogram sein eigenens Label nwog-records auf dem er seine Alben veröffentlicht.
Nils Wograms Bands spielen ausschliesslich Eigenkompositionen.
Nils Wogram (geb. 1972 in Braunschweig) begann im Alter von 15 Jahren Posaune zu spielen. Dabei genoss er gleichzeitig eine klassische und jazz Ausbildung. . Bereits im Alter von 16 Jahren war er Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters, gründete eigene Bands und gewann preise bei Jugend musiziert. Von 1992 bis1994 studierte er in New York und schloss seine Ausbildung 1999 an der Musikhochschule Köln ab. Seit dieser Zeit hat Nils Wogram ca. 40 Alben unter seinem Namen veröffentlicht.
Mittlerweile betreibt er sein eigenes Label mit dem Namen nwog records.
Nils Wogram lebt in Männedorf im Kanton Zürich und unterrichtet an der Musikhochschule Luzern.

Kathrin Pechlof, Harfenistin, Improvisatorin, Komponistin, macht Improvisierte Musik, Experimentelle Musik, Zeitgenössische Musik. Die Performerin, Improvisatorin und Komponistin ist eine der wenigen Harfenistinnen, die den Klang der Harfe in zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik integrieren. Kathrin Pechlof studierte klassische Harfe bei Gudrun Haag in München und Jazzkomposition und -improvisation bei Joachim Ullrich und Frank Gratkowski in Köln. Ihre Kompositionen „oszillieren mit seltener Überzeugung zwischen der scheinbar kalten, abstrakten Welt der Neotonalität und den improvisatorischen Sphären des Jazz“ (Jazzpodium). Ihre Vision einer Synthese zwischen improvisierter und komponierter Musik erregte internationale Aufmerksamkeit nach der Veröffentlichung von IMAGINARIUM, der Debüt-CD ihres Trios mit Robert Landfermann und Christian Weidner, auf dem Münchner Label PIROUET im Jahr 2013, sowie dem folgenden Album TOWARD THE UNKNOWN, das 2018  erschien.

Hayden Chisholm ist ein Saxofonist und Komponist, geboren in Neuseeland. Mit einem DAAD Stipendium hat er an der Kölner Musik Hochschule studiert. Weitere Stipendien ermöglichten ihm privaten Unterricht zu nehmen in Japan und Indien. 1995 entwickelte er ein neues Mikrotonales System für Saxofon, welches er bei seiner Debüt Solo CD „Circe“ vorstellte. Seine Kompositionen wurden von BBC und WDR aufgenommen und er hat mehrere Konzerttourneen auf allen Kontinenten gespielt, als Solist und mit Gruppen wie Root70 und David Sylvian. Er hat an mehreren Universitäten Masterclasses gegeben und gibt einen jährlichen Meisterkurs in Griechenland. Er ist künstlerischer Leiter des Plushmusic Festivals in Köln. Er hat die Musik komponiert für mehrere Installationen der deutschen Künstlerin Rebecca Horn und hat auch Musik für mehrere ihrer Filme komponiert. 2008 war er Regieassistent bei den Salzburger Festspielen. 2013 veröffentlichte er seine 13CD Box Set „13 Views of the Heart’s Cargo“ und bekam den „SWR Jazz Preis“. 2015 war er „Improvisor in Residence“ in Moers. 2016 veröffentlicht er seine zweiter 13er Cd Box „Cups of Oblivion“ und stelle seinen ersten Kurzflm „Sisyphus Runs“ vor.

Gareth Lubbe, geboren in Johannesburg (Südafrika) erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Klavier und an der Geige im Alter von vier Jahren. Fünf Jahre später gab er in Johannesburg als Geiger sein Debüt mit Orchester, es folgten zahlreiche Preise bei regionalen und nationalen Wettbewerben. Er konzertierte ebenso als Pianist mit Südafrikas Radiosymphonieorchester und dirigierte das Johannesburg Symphonieorchester. Das Violinstudium setzte er in Deutschland fort, wo er an der Musikhochschule Köln bei Prof. Gorjan Kosuta seine Künstlerische Reifeprüfung ablegte. Später absolvierte er auf der Bratsche ein Aufbaustudium bei Prof.Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck. Gareth Lubbe gastiert solistisch und als Kammermusiker in Europa, Amerika und Asien. Er folgte Einladungen des Mahler Chamber Orchestras als Solobratscher, mit dem er unter Dirigenten wie Claudio Abbado und Daniel Harding regelmäßig konzertiert und CD-Aufnahmen macht. Als gefeierter Obertonsänger tritt Gareth Lubbe weltweit auf und leitet Workshops. Zusammen mit „Doha“, seinem Trio mit dem Cellisten Claudio Bohorquez und Hayden Chisholm spielte er ein Album zugunsten der „Großen Stupa von Dharmakaya“ in den Rocky Mountains ein. 2006 und 2007 war Gareth Lubbe Solobratscher in der Königlich Flämischen Philharmonie in Antwerpen unter Phillip Herreweghe bevor er nach Leipzig ging, wo er als Solobratscher im Gewandhausorchester und als Dozent im Hauptfach Viola an der Musikhochschule tätig war. Seit April 2013 ist er Professor für Viola an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Gefördert von der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Initiative Musik.