Datum & Uhrzeit

Datum 11. Juni 2022
Beginn 20:00
Kasse 19:00

Nadja Reich – Cello solo

Mit Werken von Domenico Gabrielli, J.S. Bach und Giuseppe Dall’Abaco lässt die ehemalige Akademistin der deutschen Kammerphilharmonie Bremen Nadja Reich an diesem Abend die Anfänge der Celloliteratur erklingen und stellt ihnen zeitgenössische Kompositionen von György Kurtag und David Philip Hefti entgegen.

Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung

 

5,00 15,00 

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ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

Mitglieder des Freunde des Sendesaales e.V. erhalten 50% Rabatt auf den Normalpreis bei fast allen Veranstaltungen.
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Zur Abholung an der Abendkasse
(nur am Konzertabend, ab einer Stunde vor Beginn):


Im Vorverkauf auch erhältlich bei:


Nadja Reich – Violoncello

Programm:
J.
S. Bach (1685-1750)
Suite in d-Moll BWV 1008

György Kurtág (geboren 1926)
aus „Zeichen, Spiele und Botschaften“

Giuseppe Dall’Abaco (1710-1805)
Capriccio Nr. 1 in c-Moll

David Philip Hefti (geboren 1975)
Ritus — vier Tanz-Collagen

Guggisberglied
Improvisation über Schweizer Volksweise

Domenico Gabrielli (1651-1690)
Ricercar Nr. 7 in d-Moll

Zum Programm:
Das Konzert bietet ein dichtes und abwechslungsreiches Programm für Cello solo, welches einlädt, auch selten erklingende Werke zu entdecken. Die Berliner Cellistin Nadja Reich folgt damit auch ihren Spuren in die Schweiz, wo sie studiert und gelebt hat. Von dort bringt sie die Musik des St.Galler Komponisten Hefti mit und trägt eine eigens für das Sendesaal-Konzert geschriebene Bearbeitung einer bekannten schweizerischen Volksweise vor.

Die in Berlin geborene Cellistin Nadja Reich studierte bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin und bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 2019 bis 2022 war sie Akademistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Stipendiatin der Villa Musica. Wichtige inspirierende Impulse erhielt Nadja Reich durch die musikalische Begegnung mit Kristin von der Goltz, Steven Isserlis, Truls Mörk und Alfred Brendel sowie den intensiven Austausch mit Musiker*innen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Frans Helmerson, Wolfgang Emanuel Schmidt und Leonid Gorokhov. Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat sie u.a. gemeinsam mit dem Doric Quartet auf.

Nadja Reich ist regelmäßig zu Gast beim Festival Ernen Musikdorf (Schweiz) und spielte u.a. beim Krzyzowa Music Festival (Polen), Transsiberian Art Festival (Russland), Musikalischen Sommer in Ostfriesland (Deutschland), Kyoto International Students’ Festival (Japan), Valdres Sommersymfoni (Norwegen), Mendelssohn on Mull (Schottland) und Young Prague Festival (Tschechien) u.a.

2018/19 war Nadja Reich als Cellistin in der Theaterproduktion „44 Harmonies from Apartment House 1776“ von Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich zu erleben. Nadja Reich ist Preisträgerin des Kiefer Hablitzel / Göhner Musikpreises 2018 und des Migros Kulturprozent Studienpreises 2017 und 2018.

2017 gewann sie den 1. Preis beim internationalen Suggia Wettbewerb in Porto; 2011 einen ersten Preis beim internationalen Hindemithwettbewerb in Berlin. Neben zahlreichen Erfolgen erhielt Nadja Reich unter anderem zwei Sonderpreise beim Tonali Wettbewerb 2015 in Hamburg; seitdem beteiligt sie sich am TONALi Kulturprojekt, das sich als aktiver Mitgestalter der Zukunft des Konzert- und Kulturlebens versteht und in dessen Rahmen sie gemeinsam mit Schüler*innen Konzerte konzipiert und umsetzt.

Neben ihren Auftritten im konventionellen Rahmen realisiert Nadja Reich neue Konzertformate u.a. beim Podium Festival Esslingen 2022 und beim Reeperbahn Festival 2021 und setzt sich dabei für zeitgenössische Musik und freie Improvisation ein.

Nadja Reich spielt auf einem Filippo Fasser Cello, eine großzügige Leihgabe von Sol Gabetta.