Datum & Uhrzeit

Datum 29. Oktober 2021
Beginn 20:00
Kasse 19:30

Markus Becker: Alleingang (release concert)

Der Pianist Markus Becker hat während des langen Lockdowns auch seine zweite CD Alleingang im Sendesaal eingespielt. Dies ist das release concert, das wir in Kooperation mit BERTHOLD records veranstalten.

12,50 25,00 

Sie können Tickets telefonisch vorbestellen unter 0421-33005767 oder direkt hier auf der Seite kaufen.

ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

Mitglieder des Freunde des Sendesaales e.V. erhalten 50% Rabatt auf den Normalpreis bei fast allen Veranstaltungen.
Mitgliedsausweis muss an der Abendkasse vorgezeigt werden.
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Zur Abholung an der Abendkasse
(nur am Konzertabend, eine halbe Stunde vor Beginn):


Im Vorverkauf auch erhältlich bei:


Markus Becker – Piano

Markus Becker, international gefragter Pianist, hat neben seiner klassischen Konzertkarriere einen ganz eigenen, freien und unverwechselbaren Improvisationsstil geprägt. Sein erstes Soloalbum Freistil (2019) fiel auf durch seine fantasievolle, farbenreiche und stilsichere Mosaik-Struktur: viele komplett aus dem Moment heraus entstandene Miniaturen voller unerwarteter Assoziationen.

Beckers zweite CD Alleingang ist nun ein echtes Amalgam aus jazziger Freiheit und klassischem Klaviersatz, mit deutlich stärkeren kompositorischen Anteilen, bis hin zu Mehrspur-Arrangements.
„Für Alleingang habe ich Strukturen und Themen ausgearbeitet, um die ich dann die jeweiligen Stücke herumgeschrieben habe. Dafür bin ich in den Sendesaal Bremen zurückgekehrt, der mit seiner unvergleichlich warmen Akustik schon das erste Album zu einem für mich ganz besonderen Tonträger gemacht hat“, lässt Becker die Aufnahmen Revue passieren.

„Alleingang bedeutet für mich, den Blick in meine innere, farbenfrohe Welt zu lenken und in sie einzutauchen. Das hat also nichts mit Isolation oder Depression zu tun“, erklärt der Pianist. Zwar ist er der Corona-Pandemie keinesfalls dankbar, aber sie schenkte ihm immerhin die Zeit und Ruhe, dieses Projekt mit viel Muße anzugehen, was ohne Lockdowns so nicht möglich gewesen wäre. „Wenn ich allein bin, fühle ich mich weder einsam noch ist mir jemals langweilig“, versichert Becker mit Blick auf den Albumtitel und präzisiert: „Außerdem bin ich Teil einer Familie mit einer wundervollen Ehefrau, vielen Kindern und einem Hund. Da bin ich immer beschäftigt.“

Die einzelnen Titel auf Alleingang geben Hinweise darauf, wie Gedanken, Erlebnisse und Einflüsse – sowohl musikalischer als auch alltäglicher Art – Eingang in seine Kompositionen finden.

Mittlerweile ist Beckers Konzertkalender wieder deutlich besser gefüllt. Zunächst wird er einige klassische Konzerte nachholen, die er wegen der Corona-Pandemie verschieben musste. „Ich liebe es, mit Anderen zu spielen, aber genauso reizvoll finde ich es, als Solist zu arbeiten. Das Klavier ist einfach universell. Die Freiheit in der Improvisation inspiriert mich auch in der Klassik – und umgekehrt“, verrät Becker, der als Professor für Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt.

Er musiziert mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Rundfunkorchestern des NDR, WDR und SWR, dem BBC Welsh Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Howard Griffiths und Michael Sanderling.
Nachdem er in der Klassik-Sparte für seine Produktionen mit Preisen überhäuft wurde (allein dreimal gab es den Echo Klassik, dazu den Opus Klassik und den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik), wurde er jetzt auch mit seinen Jazzprojekten für den Deutschen Schallplattenpreis und den Deutschen Jazzpreis nominiert.
Seine Virtuosität am Instrument und sein kreativer, künstlerischer Ansatz haben Becker zu einem der begehrtesten und meistgehörten europäischen Pianisten der Gegenwart werden lassen.