Datum & Uhrzeit

Datum 24. Februar 2024
Beginn 20:00
Kasse 19:00

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Mark Taratushkin

Mark Taratushkin präsentiert Werke von Beethoven, Schubert, Liszt, Grieg, Chopin und Brahms.

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Mark Taratushkin – Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Nr. 26 in Es-Dur, Op. 81a „Les Adieux“ (Das Lebewohl)

  1. Das Lebewohl (Adagio – Allegro)
  2. Abwesenheit (Andante espressivo)
  3. Das Wiedersehen (Vivacissimamente)

Franz Schubert (1797-1828) – Franz Liszt (1811-1886)
Erlkönig, S.558/4

Edvard Grieg (1843-1907)
Suite „Aus Holbergs Zeit“, Op. 40

  1. Aria
  2. Sarabande
  3. Gavotte

Frédéric Chopin (1810-1849)
Ballade Nr. 1 in g-Moll, Op. 23

***

Franz Schubert (1797-1828)
Sonate in A-Dur, D. 664, Op. 120

  1. Allegro moderato
  2. Andante
  3. Allegro

Johannes Brahms (1833-1897)
Intermezzo in A-Dur, Op. 118, Nr. 2

Johannes Brahms (1833-1897)
Variationen über ein Thema von Paganini, Op. 35

Mark Taratushkin eröffnet das Konzertprogramm mit einem kurzen Überblick über Stil und Werk der Komponisten. Dadurch kann sich das Publikum unmittelbar mit den Besonderheiten der künstlerischen Interpretation vertraut machen und sich einen eigenen Eindruck von der Musik verschaffen.

Schuberts „Erlkönig“, meisterhaft bearbeitet von Liszt, ist mehr als nur ein technisches Meisterstück. Es ist eine dramatische Erzählung, die das Publikum in die dunklen Wälder der deutschen Romantik entführt, wo das Schicksal eines Kindes in einem rasanten, fast atemlosen musikalischen Ritt entschieden wird.
In Edvard Griegs „Suite aus Holbergs Zeit“ entführt Mark Taratushkin das Publikum in eine musikalische Zeitreise, die die Eleganz und den Geist des Barockzeitalters einfängt. Dieses Stück, eine Hommage an den Barockstil zu Ehren des dänisch-norwegischen Schriftstellers Ludvig Holberg, zeigt Griegs Talent, historische Musikstile mit seiner eigenen romantischen Ausdrucksweise zu verschmelzen. Die Aria, mit ihrer lyrischen und gefühlvollen Melodie, wirkt wie ein ruhiges, nachdenkliches Gespräch. Die Sarabande, ein traditioneller Barocktanz, besticht durch ihre Würde und Tiefe, während die Gavotte mit ihrer Lebhaftigkeit und rhythmischen Präzision eine fröhliche und fast tänzerische Stimmung erzeugt.
Mit Chopins Ballade Nr. 1 betreten wir eine Welt voller poetischer Erzählungen und musikalischer Innovationen. Dieses Stück ist wie ein episches Gedicht, das eine Fülle an Emotionen und Bildern in einer Komposition vereint, die ebenso verletzlich wie kraftvoll ist.

In der zweiten Hälfte des Programms öffnet Schuberts Sonate in A-Dur, D. 664, ein Fenster in eine Welt der Ruhe und des Friedens. Dieses Werk, oft als ein Höhepunkt lyrischer Schönheit beschrieben, strahlt eine seltene Klarheit und Reinheit aus.
Brahms‘ Intermezzo in A-Dur, Op. 118, Nr. 2, ist ein intimes Stück, das in seiner ruhigen Reflexion eine tiefe emotionale Reise unternimmt. Es ist, als würde Brahms einen vertraulichen Dialog mit dem Zuhörer führen, voller Wärme und introspektiver Einsichten.
Das Programm endet mit Brahms‘ Variationen über ein Thema von Paganini, ein wahres Fest der pianistischen Virtuosität. Diese Variationen sind nicht nur eine Demonstration technischer Brillanz, sondern auch ein Spielplatz für Brahms‘ kompositorische Kreativität, in dem er das Thema in zahlreiche, faszinierende musikalische Landschaften verwandelt.

Der 30-jährige in Berlin lebende Pianist Mark Taratushkin wird von den Kritikern als herausragender Virtuose gefeiert, dessen Liebe zum Detail sowie die Intensität und technische Brillanz seines Spielens das Publikum weltweit faszinieren. Sein Repertoire konzentriert sich auf die Klavierwerke des 20. Jahrhunderts und die Musik der deutschen Romantik und umfasst einige der schwierigsten Werke der Klavierliteratur, wie die Etüden von Béla Bartók, die Klavierkonzerte von Sergei Prokofjew oder die Paganini-Variationen von Johannes Brahms.
Ausgebildet am renommierten Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium (Natalia Trull) und an der Universität der Künste in Berlin (Klaus Hellwig), ist Mark Taratushkin ein gerngesehener Gast bei diversen Musikfestivals, darunter die Berliner Festspiele, das Santander Musikfestival, der Steirische Herbst und das „Spielart“ Festival in München.

Eine Veranstaltung von Mark Taratushkin