Datum & Uhrzeit

Datum 9. November 2022
Beginn 20:00
Kasse 19:00

Harold López-Nussa Trio

Karsten Jahnke präsentiert

Harold López-Nussa ist ein international gefeierter Pianist und Komponist, eine echte Jazz-Sensation. Im Oktober und November kommt er mit seinem Trio für einige beseelende Abende nach Deutschland.

Tickets gibt es über unsere website aber auch über eventim

14,00 28,00 

Sie können Tickets telefonisch vorbestellen unter 0421-33005767 oder direkt hier auf der Seite kaufen.

ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

Mitglieder des Freunde des Sendesaales e.V. erhalten 50% Rabatt auf den Normalpreis bei fast allen Veranstaltungen.
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(nur am Konzertabend, ab einer Stunde vor Beginn):


Harold López-Nussa Trio

Hineingeboren in einen hochmusikalischen Haushalt in Kubas Hauptstadt Havanna und erzogen von französischen Großeltern ist Harold López-Nussa sprichwörtlich ein Kind zweier Welten. Seine Musik beinhaltet dementsprechend sehr viele Elemente, die es in dieser Kombination so noch nicht zu hören gab: Einerseits tief verwurzelt im typischen karibischen Sound seiner Heimat, fügt Harold López-Nussa jede Menge andere musikalische Einflüsse und Akzente hinzu, die ihn unverwechselbar machen. Er ist der erste kubanische Musiker, der seit der Aufhebung des langjährigen Handelsembargos mit ›El Viaje (The Journey)‹ ein Album international veröffentlichte.  Seine kraftvollen und dabei stets eleganten Kompositionen klingen vertraut und frisch zugleich.

Kein Wunder also, dass Harold López-Nussa mittlerweile auf weltbekannten Bühnen wie dem Olympia Theater in Paris, dem Kennedy Center in New York oder dem Cotton Club Tokio aufgetreten ist und auf den weltweit berühmtesten Jazz Festivals wie Montreux, Montreal, Barcelona, Wien, Oslo, Martinique, Marciac, San Francisco, New York sowie dem North Side Festival und vielen mehr beeindrucken konnte. Die vielen Eindrücke und kulturellen Begegnungen die Harold López-Nussa auf seinen zahlreichen Konzertreisen sammelt, nimmt er mit in seine Heimat Kuba. In Havanna, seinem liebsten Ort, um neue Musik zu erschaffen, fließen all diese neuen Erfahrungen dann mit der Vertrautheit seines Lebensmittelpunktes zusammen.
So entsteht genau die Art von musikkulturellem Austausch, die López-Nussa antreibt, und den er so unverwechselbar in seiner eigenen Musik verarbeitet. Kubanische oder afrikanische Rhythmen treffen auf weltmännische Kompositionen im Stile eines Thelonious Monk, ein melancholischer Bolero, der urplötzlich in einen modernen Cha Cha Cha umschlägt – bei aller Experimentier- und Spielfreude bleibt López-Nussa jedoch immer gradlinig und bestimmt – eine leider selten gewordene Tugend. Unnötige Effekthaschereien oder Soli, die nur zum Eindruck schinden gespielt werden, sucht man bei López-Nussa gottlob vergebens. Mit seiner neugierigen Weltoffenheit, kombiniert mit virtuoser Brillianz und dem untrüglichen Gespür für die richtige musikalische Idee darf man von Harold Lopez Nussa noch einiges erwarten!

»López-Nussas Anmut beim Single-Note-Spiel ähnelt der von Herbie Hancock und seine mit beiden Fäusten gespielten Attacken sind so beglückend wie die von Chick Corea.«
Howard Mandel, DownBeat Magazine