Datum & Uhrzeit

Datum 9. November 2023
Beginn 20:00
Kasse 19:00

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Hanni Liang: HELDINNEN

Die Pianistin und Konzertdesignerin Hanni Liang spielt ein moderiertes und interaktives Konzert, das die Musik der britischen Komponistin und Frauenrechtlerin Ethel Smyth in den Fokus nimmt.

Präsentiert von Bremen Zwei


Hanni Liang – Klavier

Als Zeitgenossin von Brahms und Debussy setzte sich Ethel Smyth für das Frauenwahlrecht ein, riskierte ihre Freiheit, um für Gleichheit und Gehör zu kämpfen. Zusammen mit zwei zeitgenössischen Komponistinnen, der Amerikanerin Caroline Shaw und und Engländerin Sally Beamish, bildet sie die drei Heldinnen des Programms. Welche musikalischen Klang- und Gedankenwelten werden uns begegnen und welche Verbindungen entstehen mit dem Hier und Jetzt? Einer musikalischen Antwort nähert sich Hanni Liang.

Programm:
Mit ihrem Debüt 2Ethel Smyth: Variationen in Des-Dur über ein eigenes Thema
Caroline Shaw: Gustave Le Gray
Ethel Smyth: Sonate für Klavier Nr. 3 D-Dur
Sally Beamish: Night Dances
Ethel Smyth: Sonate für Klavier Nr. 2 cis-Moll

 

Pianistin:
Mit ihrem Debüt 2018 in der Elbphilharmonie Hamburg, wo Hanni Liang mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen Franz Liszts erstes Klavierkonzert spielte, folgten zahlreiche nationale und internationale Auftritte, wie z.B. beim Klavier-Festival Ruhr, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Heidelberger Frühling, Mozartfest Würzburg oder Konzerte im Mariinsky Theater, Trans-Siberian Art Festival, in der Forbidden City Concert Hall und im Tianjin Klavier Festival. Es war zugleich der Beginn prägender musikalischer Einflüsse, die sie durch Maria João Pires erhielt. Diese künstlerischen Erfahrungen, Begegnungen und ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten Manfred Trojahn, die zu zahlreichen Uraufführungen führte, stärkten ihre Vision, mit der Musik ein menschlicheres Miteinander zu fördern.

Konzertdesignerin:
So kuratiert Hanni Liang neben ihren Solo-Auftritten kunst-soziale Projekte, die meist auf einem partizipativen Ansatz basieren und ein gesellschaftliches Thema zum Ausdruck bringen. Dies führte zu Kooperationen u.a. mit dem Soziologen Harald Welzer, fridays for future oder dem Konzertpoeten Timo Brunke und gaben ihr den Anstoß, das TONALiSTEN Kollektiv gemeinsam mit dem Hamburger Kulturprojekt TONALi zu gründen. In der kommenden Saison wird sie mit Projekten u.a. in der Nottingham Concert Hall, dem Haus Styriarte Graz, der Pinakothek der Moderne und im Konzerthaus Berlin zu erleben sein. 

Impulsgeberin:
Seit Oktober 2022 ist Hanni Liang Dozentin für Konzertdesign an der Hochschule für Musik und Theater München und setzt sich mit ihren Studierenden künstlerisch mit der Zukunft des klassischen Konzertes auseinander. 

Bürgerin:
Hanni Liang wurde 1993 in Bielefeld geboren und stammt aus einer Nicht-Musikerfamilie. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von acht Jahren. Ihren Bachelor-Abschluss in Musik und einen zusätzlichen Abschluss in Medienmanagement absolvierte sie an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dort unter maßgeblichen Einfluss von Bernd Goetzke. Weitere Studien führen sie zu Prof. Matthias Kirschnereit an die Hochschule für Musik und Theater Rostock; diese wurden von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Carl-Bechstein Stiftung und der Gesellschaft Westfälischer Kulturarbeit gefördert.