Datum & Uhrzeit

Datum 27. September 2020
Beginn 20:00
Kasse 19:00

Media-Box

Chris Hopkins/Dado Moroni-Duo

Swingende Jazz-Duette an zwei Flügeln: >The Great American Songbook – and more!< von George Gershwin bis Duke Ellington

12,50 25,00 

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Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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(nur am Konzertabend, eine Stunde vor Beginn):


Chris Hopkins – Klavier
Dado Moroni – Klavier

Chris Hopkins, der in Princeton/New Jersey geborene Wahl-Deutsche, zählt mit seinem melodischen, swingenden Stil zu den meistbeschäftigten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Auch als Leiter seines Ensembles „Echoes of Swing“ bekannt, räumte er zuletzt zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)“ ab. Unlängst wurde er als „Keeper of the Flame“ um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa ausgezeichnet. Über 4000 Konzerte und Festivals an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland.

Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition des swingenden Jazz-Pianos von Fats Waller über Nat King Cole bis Erroll Garner und hat aufbauend auf seinen Idolen längst zu einer eigenen musikalischen Sprache gefunden. Ingesamt gibt es heutzutage vielleicht zwei Dutzend Pianisten, welches die technisch äußerst anspruchsvolle Kunst dieses orchestralen Piano-Genres beherrscht, das gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische Begegnungen entstehen lässt. Jedes Jahr lädt Hopkins im Rahmen seiner „Piano-Friends“-Reihe einen neuen Gast von internationalem Format ein – diesmal den italienischen Tasten-Giganten Dado Moroni.

Dado Moroni zählt seit Jahrzehnten nicht nur zu den führenden Jazz-Pianisten Italiens, sondern weltweit. Sein Stil speist sich ebenso aus der Tradition früher Helden wie Teddy Wilson oder Earl Hines, über die Jahre hat er sein stilistisches Spektrum jedoch nahezu unbegrenzt bis in die Moderne eines Herbie Hancocks und darüber hinaus erweitert – stets tief in der Tradition geerdet. Er spielte mit nahezu allen seinerzeit aktiven Jazz-Größen von Dizzy Gillespie und Chet Baker bis Wynton Marsalis, von Zoot Sim und Arnett Cobb bis zu Joe Pass, John Scofield oder Lionel Hampton und unzähligen mehr. Niemand Geringeres als Bass-Legende Ray Brown lud Dado 1994 zusammen mit Oscar Peterson, Ahmad Jamal u.a. ein, beim international beachteten CD-Projekt „Some Of My Best Friends Are…The Piano Players“ mitzuwirken – ein Ritterschlag ohne Vergleich. Seine musikalische Flexibiltät beweisen darüber hinaus auch Kollaborationen mit Pop-Stars wie Eros Ramazzotti. Sein tiefes Verständnis der Musik, sein unbändiger Groove und seine stupende Virtuosität atmen den Geist der Essenz des Jazz-Pianos – Vitalität und Kreativität pur!

Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister sowie geschickt arrangierte Titel aus der Swingära und dem „Great American Song Book“ von George Gershwin bis Duke Ellington. Dabei geht es nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillanten und mitreißenden Improvisation.