Datum & Uhrzeit

Datum 26. Januar 2020
Beginn 18:00
Kasse 17:00

Boston Early Music Festival Orchestra and Soloists

Christoph Graupners „Antiochus und Stratonica“, mit dieser Aufführung stellt das mehrfach preisgekrönte Boston Early Music Festival gemeinsam mit den erlesensten Solisten erneut eine seiner spektakulären Barockopern-Ausgrabungen im Sendesaal vor. Aktuell ist das Ensemble zum sechsten Mal für einen Grammy Award nominiert, der am Abend dieses Konzertes in L.A. verliehen wird!

15,00 30,00 

Sie können Tickets telefonisch vorbestellen unter 0421-33005767 oder direkt hier auf der Seite kaufen.

ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

Mitglieder des Freunde des Sendesaales e.V. erhalten 50% Rabatt auf den Normalpreis bei fast allen Veranstaltungen.
Mitgliedsausweis muss an der Abendkasse vorgezeigt werden.
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Zur Abholung an der Abendkasse
(nur am Konzertabend, eine Stunde vor Beginn):


Im Vorverkauf auch erhältlich bei:


Boston Early Music Festival Orchestra
Paul O´Dette und Stephen Stubbs – Leitung
Robert Mealy
– Konzertmeister

Christian Immler – Bariton (Antiochus)
Hana BlažíkováSopran (Stratonica)
Sunhae Im – Sopran (Mirtenia)
Harry van der Kamp – Bass (Seleucus)
Sherezade Panthaki – Sopran (Ellenia)
Aaron Sheehan – Tenor (Demetrius)
Jesse Blumberg – Bass (Hesychius)
Jan Kobow – Tenor (Negrodorus)

 Programm:
Christoph Graupner: „Antiochus und Stratonica“ (Hamburg 1708)

Graupner schuf das Musikalische Schauspiel „L’Amore Ammalato. Die kranckende Liebe, oder: Antiochus und Stratonica“ während seiner Zeit als Cembalist an der Hamburger Oper am Gänsemarkt. Die Oper handelt im Kern von der Liebe des Seleukiden-Prinzen Antiochus zu seiner Stiefmutter Stratonica. Diese Konstellation birgt hoch dramatische ebenso wie tief traurige Momente, soll doch Antiochus unheilbar erkrankt sein – bis am Ende drei alte sowie neue Liebespaare auf der Bühne stehen und alles doch zu einem guten Ende kommt.

Graupners opulente Orchesterbesetzung, die neben Streichern und einem großen Continuo-Apparat auch drei Blockflöten und vier Oboen vorsieht, bietet eine höchst differenzierte klangliche Vielfalt, die der Komponist während späterer Jahrzehnte als Hofkapellmeister am Darmstädter Hof noch ausbaute.

Die tschechische Sopranistin Hana Blažíková gilt dank ihrer Natürlichkeit und Vielseitigkeit als unprätentiöser Star der Alten-Musik-Szene. Spezialisiert in der Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock, ist sie mit Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, dem Amsterdam Baroque Orchestra und dem Boston Symphony Orchestra aufgetreten. 2017 war sie in der Trilogie von Monteverdis Opern „L´Orfeo“, „Il ritorno d´Ulisse in patria“ und „L´ incoronazione di Poppea“ unter der Leitung von John Eliot Gardiner auf den großen europäischen und nordamerikanischen Bühnen zu sehen und zu hören.

In den letzten zehn Jahren begann der Bariton Christian Immler eine internationale Karriere, die vom Boston Early Music Festival über das Sydney Symphony Orchestra, Suzukis Bach Collegium Japan und dem Montréal Symphony Orchestra bis nach Europa zurück reicht. In der Saison 2019/20 gibt er sein Rollendebüt als Rocco in Beethovens Leonore unter der Leitung von René Jacobs/Freiburger Barockorchester und wird zusammen mit Laurence Equilbey und dem Insula Orchestra in Webers Freischütz an der Oper Rouen und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie in Händels Acis und Galatea an der Oper Massy zu hören sein.