Datum & Uhrzeit

Datum 7. Februar 2022
Beginn 20:00
Kasse 19:30

Craig Taborn solo

Der herausragende amerikanische Pianist Craig Taborn ist für ein paar Tage auf release-Tournee für sein gerade bei ECM erschienenes Soloalbum Shadow Plays, das kurz vor dem Lockdown im März 2020 live im Wiener Konzerthaus aufgezeichnet worden war.

12,50 25,00 

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Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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(nur am Konzertabend, eine halbe Stunde vor Beginn):


Craig Taborn – Klavier

 Das vor zehn Jahren erschienene Craig Taborn Album Avenging Angel hauchte dem Soloklavier brillante, frische Ideen ein. “Zusammen mit seiner facettenreichen Technik spiegelt es Taborns galaktisch breit gefächerte Interessen wider” erläuterte die New York Times, während der Guardian Craigs “Welt der geflüsterten, weiträumigen Figuren, klingenden Obertöne, sich verflüchtigenden Echos und gleißenden kontrapunktischen Kaskaden” lobte.

In der Zwischenzeit ist Taborn in diversen ECM-Kontexten in Erscheinung getreten. Er war in seinem Trio u.a. mit Thomas Morgan und Gerald Cleaver auf Chants zu hören, sowie in seinem Daylight Ghosts Quartett mit Chris Speed, Chris Lightcap und Dave King. Neben all diesen Aktivitäten hat seine Solomusik weiter an Kraft gewonnen.

In den letzten zehn Jahren hat Taborn seinen Ansatz verfeinert und weiterentwickelt und mit Shadow Plays einen neuen Höhepunkt erreicht. Das neue Album ist ein atemberaubendes Live-Recital aus dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses, wo das Programm unter dem Titel Avenging Angel II stand. In diesem vollständig improvisierten Konzert erkundet Craig Klänge und Stille, wirbelnde Farben, dichte Texturen und Formen und erschafft neue Musik mit poetischer Fantasie und absoluter Autorität über seine Kunst.

“Wenn man improvisiert”, sagte Taborn dem Journalisten Adam Shatz in einem Interview mit der New York Times, “beobachtet und erschafft man zur gleichen Zeit. Um den nächsten Schritt zu machen, muss man ganz nah an das Geschehen herankommen”.

“Freie Improvisation” kann vieles bedeuten. Für Taborn geht es in diesem Zusammenhang nicht um automatisches Komponieren oder um einen bewussten Selbstausdruck im „stream-of-consciousness“-Stil, sondern darum, sowohl den größeren Rahmen des Konzerts als auch die prägnanten Aussagen im Auge zu behalten, die sich aus den Details der Musik von Augenblick zu Augenblick ergeben.

Craig Taborn wurde 1970 in Detroit geboren und studierte an der University of Michigan. Größere Aufmerksamkeit erlangte er zunächst in den Gruppen des Saxophonisten James Carter. Sein erster ECM-Auftritt war mit Roscoe Mitchells Note Factory auf dem Album Nine To Get Ready (1997 aufgenommen).