Datum & Uhrzeit

Datum 3. Dezember 2022
Beginn 20:00
Kasse 19:00

Tim Fischer zum 100. Geburtstag von Georg Kreisler: „TIGERFEST“ II

Georg Kreisler war ein grandioser Liederschreiber und ein nüchterner Sänger seiner Lieder. Die Stärke von Tim Fischers Interpretationen von Kreislers Liedern ist, dass er deren Dramatik auf die Spitze treibt und ihnen so eine eigene Facette hinzufügt. Kreisler war darüber froh und insofern ist Tim Fischer natürlich berufen, ihm zum 100. Geburtstag herzlich zu gratulieren. Das tat er gestern, und das tut er heute.

16,50 33,00 

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Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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(nur am Konzertabend, ab einer Stunde vor Beginn):


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TIGERFEST
Tim Fischer – Gesang
Sebastian Weiß – Klavier
Hauke Renken – Vibraphon
Oliver Potratz – Kontrabass, musikalische Leitung

Zum 100. Wiegenfest des Königs des schwarzen Humors lässt Tim Fischer Georg Kreislers Raubkatzen endlich wieder aus dem Sack!
Unter der musikalischen Leitung des Bassisten Oliver Potratz, mit Sebastian Weiß am Piano und Hauke Renken am Vibraphon erweckt Tim Fischer in seiner musikalischen Hommage die Kreislerschen Figuren zum Leben und kitzelt als eine Art Medium die absurde Komik aus den sprachgewaltigen Liedern. Lachenden Gesichts träufelt er Vitriol in die trügerische Idylle und karikiert die verbissene Lebensfreude des Spießers. Spielend verwandelt er sich zum traurigen Clown, wird zum geldgeilen Luder, zum Satiriker und Satyr. Niemand hält die kultivierte Boshaftigkeit des begnadeten Chanson-Kreateurs so schön am Leben, wie der vom Meister selbst geadelte Interpret.
Tim Fischer zieht seinen Hut vor dem Gesamtkunstwerk und sagt über den optimistischen Pessimisten Georg Kreisler: „Sein emotionales Spektrum war enorm und spiegelt sich in seiner Kunst einmalig wider. Mit klarer Sprache entführt er uns in sein Labyrinth, in dem das Surreale real, das Leichte schwer, das Schwere leicht und das Unmögliche möglich ist.“

Georg Kreisler über Tim Fischer:
„Er besticht hochmusikalische Zeitungskritiker, die Geld brauchen und dann tränenüberströmt ein paar freundliche Worte über ihn schreiben, bevor sie beichten gehen. Das Geld hat er von seinem Vater, einem Bankräuber. CDs und Konzerte macht er nur, um die Polizei abzulenken. Alles in allem bin ich also sehr glücklich darüber, dass Tim Fischer meine Lieder singt.“

„Der großartig giftige Autor und Komponist hat sich den Allerbesten ausgesucht, um seinen Gedanken Stimme und seinen Liedern gepfefferten Charme zu geben.“
Oberösterreichische Nachrichten

„Er ist quasi die letzte große Diseuse deutscher Zunge: Sein Vortragsstil wirkt, als hätte Zarah Leander einen Chanson-Kurs bei Bert Brecht belegt.“ Salzburger Nachrichten

„Die inhaltliche und stilsichere Vielfalt findet in Tim Fischer ihren perfekten Interpreten. Er trifft allein mit seinem stimmlichen, minimalistischen und gestischem Variationsreichtum bei jedem der Stücke den Ton – im wörtlichen wie übertragenen Sinn.“ Jüdische Allgemeine

„Viele der Abertausend Worte dieses Abends wären ja gar nicht so lustig, sondern todtraurig. Aber wenn sie aus dem Munde dieses Gottes schwappen, so ist kein Zwerchfell vor Beben sicher. Dass das Ganze süchtig macht, versteht sich von selbst.“ Mannheimer Morgen

„Vielleicht ist der Zyniker Georg Kreisler doch ein verkappter Romantiker. Ganz sicher aber ist Tim Fischer der denkbar beste Botschafter des deutschen Chansons. Eine Sternstunde, die niemand kalt lässt“. Kölnische Rundschau