Datum & Uhrzeit

Datum
Freitag, 23. Oktober 2026
Beginn 19:30
Kasse 18:30

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NORMA WINSTONE & KIT DOWNES

Zart, tiefgründig und voller lyrischer Kraft: die britische Jazzvokalistin Norma Winstone und Pianist Kit Downes präsentieren sich in einer faszinierenden und generationenübergreifenden Duo-Konstellation. Winstone – eine prägende Stimme des europäischen Jazz  ist mit über 80 Jahren künstlerisch präsenter denn je.
Kit Downes wiederum gehört zu den spannendsten jüngeren Pianisten (und Organisten) Europas – erst kürzlich gewann er den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Tasteninstrumente. Er überzeugt mit tiefem musikalischem Gespür und einem Spiel, das sich einerseits sensibel auf jede Nuance einstellt. Gemeinsam springen die beiden in jedem Konzert von musikalischen „Klippen“ und laden das Publikum zu einem intimen und intensiven musikalischen Spaziergang ein, bei dem Zuhören zur Erfahrung wird.

Right now, she is at the peak of her form… there is no jazz singer in the country to touch her.”
– Alyn Shipton, The Times, London

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Norma Winstone – Vocals
Kit Downes – Piano

Der Brite Kit Downes wurde unter anderem mit dem BBC Jazz Award ausgezeichnet und für den Mercury Music Award nominiert. Der feinfühlige und extrem vielseitige Pianist und Organist hat Auftragswerke für das Cheltenham Jazzfestival, die Kölner Philharmonie oder das London Contemporary Orchestra geschrieben. Seine musikalischen Weltreisen führten ihn u.a. in die Elbphilharmonie in Hamburg, die Kathedrale
von Lausanne, die Royal Albert Hall in London, die Gedächtniskirche Berlin oder nach St. Olafs Minneapolis (USA).
Er ist Stipendiat der Royal Academy of Music in London, an der er selbst studiert hat und heute unterrichtet. Er wurde im Critics Poll des Downbeat Magazine mehrfach in den Kategorien Rising Star Orgel und Keyboard mit dem 1. Platz ausgezeichnet, und seine ECM-Platten Obsidian, Dreamlife of Debris und Vermillion wurden von der Kritik hoch gelobt.
Er gewann den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Tasteninstrumente“ und wird 2025 im Rahmen der Cologne Jazzweek ein Solo-Orgelkonzert im Kölner Dom geben.

Norma Winstone wurde in London geboren und erregte erstmals Ende der sechziger Jahre Aufmerksamkeit, als sie im Ronnie Scott’s Club gemeinsam mit Roland Kirk auftrat. Obwohl sie zunächst dafür bekannt war, ihren eigenen wortlosen Improvisationsansatz zu entwickeln, ist sie dank ihrer Vielseitigkeit auch im Standardrepertoire zu Hause und tritt mit kleinen Gruppen, Orchestern und Big Bands auf. Sie trat mit Mike Westbrook und Michael Garrick auf, sang mit John Surman, Kenny Wheeler, Mike Gibbs und John Taylor und arbeitete ausgiebig mit vielen großen europäischen Namen und amerikanischen Gastmusikern zusammen.
Ende der siebziger Jahre gründete sie zusammen mit dem Pianisten John Taylor und dem Trompeter Kenny Wheeler die Gruppe Azimuth, die von Richard Williams von der Times als „eine der am einfallsreichsten konzipierten und am feinsten ausbalancierten zeitgenössischen Kammerjazzgruppen“ bezeichnet wurde. In diesem Rahmen kombiniert sie den instrumentalen Einsatz der Stimme mit Texten, die sie größtenteils selbst schreibt. Seit 2023 ist Winstone als Sängerin einem ganz neuen Publikum bekannt geworden: Rapper Drake lässt auf dem mittlerweile über 500 Millionen mal gestreamten Song „IDGAF“ ein Eingangs-Sample von „The Tunnel“ hören, einem Stück des Trios Azimuth. Ihre Stimme ist auch zu einem wichtigen Bestandteil des Sounds von Kenny Wheelers Big Band geworden und ist in diesem Zusammenhang auf der ECM-Doppel-CD Music for Large and Small Ensembles zu hören, auf der auch John Abercrombie, Dave Holland, Peter Erskine und John Taylor zu hören sind. In den letzten Jahren hat sie sich als hervorragende Texterin einen Namen gemacht, indem sie Texte zu Kompositionen von Ralph Towner und den brasilianischen Komponisten Egberto Gismonti und Ivan Lins geschrieben hat. Sie hat eine besondere Affinität zur Musik von Steve Swallow und hat Texte zu vielen seiner Kompositionen geschrieben.
Die 1941 in London geborene Chanteuse und ehemalige Hochschullehrerin der Londoner Royal Academy of Music, von der sie 2013 zum Honorary Member ernannt wurde, ist umtriebig wie je: Nachdem sie 2021 eine Auszeichnung für ihre Verdienste um dem Jazz bei den Parliamentary Jazz Awards erhielt, nahm sie drei neue Alben für ECM auf, alle mit unterschiedlichen Projekten, und singt weiterhin auf vielen Bühnen weltweit.