Datum & Uhrzeit

Datum 13. Oktober 2021
Beginn 20:00
Kasse 19:30

Mats-Up feat. Mbuso Khoza

Die langjährig eingespielte Band Mats-Up des Schweizer Trompeters Matthias Spillmann trifft in einer spannenden Begegenung auf den Südafrikanischen Sänger Mbuso Khoza

Geförder durch:

12,50 25,00 

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Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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Zur Abholung an der Abendkasse
(nur am Konzertabend, eine halbe Stunde vor Beginn):


Mbuso Khoza – Gesang
Reto Suhner – Sax, Flöte
Marc Méan – Piano
Matthias Spillmann – Trompete, Flügelhorn, Perkussion
Raffaele Bossard – Kontrabass
Dominic Egli – Schlagzeug

Die Musik von «MATS-UP» vereint den Klangreichtum eines Kammermusikensembles mit spontaner Interaktion. Energiegeladene Rhythmen des Jazz und afrikanischer Herkunft verschmelzen in den melodiösen Kompositionen des Trompeters Matthias Spillmann zu einer sehr eigenständigen und faszinierenden Klangsprache. Dank jahrelangem intensivem Zusammenspiel hat die Band mittlerweile eine ausserordentliche Geschlossenheit und Reaktionsschnelligkeit entwickelt. Mit beispiellosem Teamgeist und voller Hingabe zelebrieren die fünf Musiker das Abenteuer Improvisation. Auf ihrer neuen CD “Ivovo” bewegen sich Matthias Spillmann und seine Mitmusiker Richtung Südafrika und erforschen gemeinsam mit dem Sänger Mbuso Khoza die Welt der Afrikanischen Klänge.  Matthias Spillmann dazu:
«Die Musik Südafrikas hat mich schon immer fasziniert. Konzerte, die ich dort spielte, sowie Projekte mit verschiedenen südafrikanischen MusikerInnen haben mich, wie kaum etwas anderes musikalisch und spirituell geprägt. Jazz hat in der südafrikanischen Gesellschaft einen herausragenden Stellenwert als einer der wenigen Bereiche, in denen Angehörige verschiedener Volksgruppen und mit unterschiedlichen Hautfarben gleichberechtigt zusammenarbeiten. Mbusos Stimme ist absolut einzigartig und unglaublich vielseitig. Seine melodische Erfindungsgabe, seine Fähigkeit, musikalisch Geschichten zu erzählen, ist unendlich. Seine Virtuosität ist jedoch nie Selbstzweck. Alles, was er singt, wirkt, als ob er es eben erfunden hätte und vollkommen natürlich. Gleichzeitig kennt er die Musik seiner Heimat Kwa-Zulu-Natal wie kein Zweiter. Beispielsweise erforscht und pflegt er seit längerem die Lieder von Prinzessin Magogo kaDinzulu (1900-1984), welche als Frau eine singuläre Rolle unter den «imbongi» (königliche Lobsänger) einnimmt. Er hat einige dieser Lieder mitgebracht und ich habe diese für meine Band adaptiert. Dabei habe ich mich weniger vom inhaltlichen als von Mbusos Stimme und seinem Ausdruck leiten lassen und versucht, diese in unseren Bandsound zu integrieren. Auch zu meinen eigenen Kompositionen für dieses Album hat mich primär  Mbusos „Spirit“ inspiriert. Ich hatte stets seine Stimme in meinem inneren Ohr.»

Mbuso Khoza ist einer der herausragenden Sänger Südafrikas. Er verbindet improvisatorisch die reiche musikalische Tradition seiner Heimat Kwa-Zulu Natal mit Jazzelementen. Einem Europäischen Publikum ist er durch seine Zusammenarbeit mit Carlo Mombelli und Mike Del Ferro bekannt geworden. Den Freunden elektronischer Tanzmusik dürfte zumindest seine Stimme bekannt sein, beispielsweise vom aktuellen Album des südafrikanischen Star-DJs „Black Coffee“. Mbuso ist bei seiner Tante in Eshowe aufgewachsen, wo er bei seiner Tätigkeit als Hirtenjunge sein Gesangstalent entdeckt hatte. Gemäss seinen eigenen Aussagen hatte er bemerkt, wie er die Tiere mit seinem Gesang besser kontrollieren kann. Mit sechzehn zieht er nach Johannesburg, wo er seine Gesangskarriere buchstäblich auf der Strasse startet. Mittlerweile widmet er sich intensiv der Erforschung und Pflege von Amahubo, dem traditionellen Liedgut der Zulu. Dies einerseits mit einem Forschungsprojekt und einem Lehrauftrag an der University of Kwa-Zulu-Natal, sowie aktiv mit dem KZN African Heritage Ensemble, das unter seiner Leitung internationale Erfolge feiert.