Datum & Uhrzeit
| Datum |
Donnerstag, 22. Oktober 2026
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| Beginn | 19:30 |
| Kasse | 18:30 |
Weiterführende Links
| Offizielle Webseite |
Media-Box
MARSYAS BAROQUE „Apollo & Marsyas – Ein Mythos in Musik“
Im Zentrum dieses Programms steht eine der radikalsten Geschichten der griechischen Mythologie: der Wettstreit zwischen Apollo und Marsyas – und seine grausame Konsequenz. Es ist eine Erzählung von Kunst und Macht, von Maß und Maßlosigkeit, von Schönheit und Schmerz. Begleitet von Musik, die buchstäblich unter die Haut geht.
Marsyas Baroque widmet sich Werken des 17. und 18. Jahrhunderts zwischen improvisatorischer Freiheit und formaler Ordnung. Kompositionen u. a. von Telemann, Vivaldi und Bach treffen auf eine Auftragskomposition von Alessandra Bellino (*1970) und entfalten eine Dramaturgie von Ekstase, Konkurrenz und Verletzlichkeit.
Die Illustratorin Anke Bär begleitet das Konzert mit Live-Zeichnungen, die den musikalischen Prozess visuell aufnehmen und weiterführen.
Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber:innen. Bitte zeigen Sie den Ausweis für die jeweilige Ermäßigung beim Einlass.
Mitglieder des "Vereins Freunde des Sendesaales e. V." erhalten 50% Rabatt auf den Normalpreis bei (fast) allen Veranstaltungen.
Bitte zeigen Sie den Mitgliedsausweis beim Einlass.
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Marsyas Baroque
Paula Pinn – Blockflöten, Barockfagott
María Carrasco Gil – Barockvioline
Konstanze Waidosch – Barockcello, Viola da Gamba
Sara Johnson Huidobro – Cembalo
Anke Bär – Illustration & Livezeichnung
Mit klarem Gespür für Gegenwart, Kontext und künstlerischen Dialog gestaltet Marsyas Baroque konzeptstarke Programme mit Alter Musik.
Die vier Musikerinnen widmen sich der Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts – auf Originalklanginstrumenten und in eigenen Arrangements. Darüber hinaus arbeiten sie mit Komponist:innen zusammen, die neue Werke für das Ensemble schreiben, sowie projektweise mit musikalischen Gästen.
Marsyas Baroque konzertiert europaweit, u. a. bei den Thüringer Bachwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Bachfest Leipzig, dem ZAMUS Early Music Festival, der Bachwoche Ansbach, der Musica Bayreuth, dem Festival Winter in Schwetzingen, dem Trigonale Festival sowie den Reihen Universo Barroco & Primavera Barroca (CNDM) und dem Festival Clásicos en Verano.
Die Legende des flötenspielenden Satyrs Marsyas – eine Geschichte von Leidenschaft, Mut und grausamer Konsequenz – gab dem Ensemble seinen Namen. Gegründet wurde Marsyas Baroque 2019 anlässlich des Deutschen Musikwettbewerbs, bei dem die Musikerinnen erstmals gemeinsam antraten. Sie wurden mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet, in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen und erhielten den Sonderpreis der Ensembleakademie Freiburg. Kurz darauf folgte der 1. Preis beim Biagio-Marini-Wettbewerb in Neuburg an der Donau.
2024 erschien das Debütalbum mit Suiten von François Dieupart und J. S. Bach, das auf breite Resonanz stieß und u. a. von Deutschlandfunk, MDR, rbb, BR, SWR, Bremen Zwei, RTVE und opus 100.7 gesendet und besprochen wurde.


