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Datum
Donnerstag, 08. Oktober 2026
Beginn 19:30
Kasse 18:30

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MARKUS STOCKHAUSEN – FLORIAN WEBER – PATRICE HÉRAL „Inside Out“

Markus Stockhausen ist als eine prägende künstlerische Stimme eine Größe des deutschen Jazz. Nun kommt der international renommierte Trompeter, Flügelhornist und Komponist, ausgezeichnet mit dem Echo Jazz, dem WDR-Jazzpreis und dem Deutschen Jazzpreis, mit dem vielfach preisgekrönten Pianisten Florian Weber und dem international gefeierten Schlagzeuger Patrice Héral in hochkarätigsterTrio-Besetzung in den Sendesaal. Stockhausen, Weber und Héral sind mit ihrem lebendigen, kreativen Spiel stets auf der Suche nach dem „magischen Augenblick“, einem Moment großer Intensität, poetischer Tiefe und klanglicher Raffinesse.

Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber:innen. Bitte zeigen Sie den Ausweis für die jeweilige Ermäßigung beim Einlass.

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Markus Stockhausen – Trompete, Flügelhorn
Florian Weber – Piano
Patrice Héral – drums

Markus Stockhausen, geb. 1957, Trompeter und Komponist, bekannt als vielseitiger Grenzgänger. 25 Jahre lang konzertierte er mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, der viele Werke für ihn schrieb. Als Trompeter konzertiert er international und komponierte u.a. für die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, die London Sinfonietta, das Metropole Orkest, die Hamburger Symphoniker u.a. Seine wichtigsten musikalischen Partner sind Tara Bouman (Klarinette), Florian Weber (Klavier), Jörg Brinkmann (Cello), Jeroen van Vliet (Klavier), Christian Thomé (Drums), Ferenc Snétberger (Gitarre), Alireza Mortazavi (Santur) u.a.
2005 wurde er mit dem WDR-Jazzpreis als bester Improvisator ausgezeichnet, 2017 mit der „Silbenen Stimmgabel“ und dem JTI Jazz Award, 2018 bekam er den Echo Jazz Preis, 2021 wurde er als bester Blechbläser mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Er gibt regelmäßig Seminare zum Thema „Intuitive Musik“ und seit vielen Jahren „Singen und Stille – Wenn die Seele singt“. Ein weiteres Thema ist “Der neue Mensch”. Sein Interesse gilt einer “Transformation durch Klang”. Über 90 CD-Veröffentlichungen.

Florian Weber gilt als einer der wegweisenden Pianisten der globalen Jazzszene. Die New York Times lobt seine „Ästhetik des aerodynamischen Fließens“, während die Fachpresse seinen „unverbrauchten Ton“ und enormen musikalischen Appetit hervorhebt.
Der 1977 in Detmold geborene Musiker arbeitete mit Größen wie Pat Metheny, Tomasz Stańko und Michael Brecker zusammen. Seine Vita ist geprägt von prestigeträchtigen Auszeichnungen, darunter der ECHO Jazz, der WDR-Jazzpreis sowie der Steinway-Preis beim Montreux Jazz Festival.
Nach Studien u. a. am Berklee College of Music und bei Mentoren wie Paul Bley feierte Weber internationale Erfolge mit seinem Trio Minsarah und der Jazz-Legende Lee Konitz. Als ECM-Künstler veröffentlichte er gefeierte Alben wie Lucent Waters und zuletzt Imaginary Cycle, ein innovatives Werk für Klavier und Blechbläserensemble, das die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation auflöst.
Neben dem Jazz brilliert Weber als Solist in klassischen Klavierkonzerten (u. a. Mozart, Ravel) und gibt sein Wissen heute in Meisterkursen sowie als Teil der NDR Bigband weiter. Ein Grenzgänger, der das Klavierspiel mit mathematischer Präzision und emotionaler Tiefe neu definiert.

Der weitgehend autodidaktisch ausgebildete Schlagzeuger und Perkussionist Patrice Héral gilt als einer der vielseitigsten Rhythmusgeber der europäischen Szene. Seine Karriere führte ihn von frühen Straßentheater-Projekten nach Wien, wo er die Musikszene der 90er Jahre an der Seite von Musikern wie Otto Lechner und Max Nagl maßgeblich mitprägte.
Hérals Diskografie und Bühnenhistorie lesen sich wie ein „Who’s Who“ des Jazz und der Weltmusik: Er arbeitete mit Legenden wie Tomasz Stańko, Terje Rypdal, Steve Swallow, Ralph Towner und Michel Portal zusammen. Besondere Akzente setzte er in Trios mit Arild Andersen und Markus Stockhausen sowie als Mitglied des renommierten Orchestre National de Jazz.
Sein Stil ist geprägt von einer enormen stilistischen Offenheit, die von multiethnischen Projekten bis hin zum Kammerjazz reicht. Neben Kollaborationen mit Künstlern wie Nguyên Lê und Renaud Garcia-Fons ist Héral seit 2014 fester Bestandteil des Quartetts von Alexandra Lehmler. Mit seiner Fähigkeit, komplexe Strukturen mit spielerischer Leichtigkeit zu verbinden, bleibt er ein gefragter Partner für innovative Grenzgänge zwischen Komposition und Improvisation.