Datum & Uhrzeit

Datum 27. September 2019
Beginn 20:00
Kasse 19:00

Lea und Esther Birringer release concert

Im November 2018 nahm die phänomenale Geigerin Lea Birringer mit ihrer Schwester, der Pianistin Esther Birringer im Sendesaal ihr solisitisches Debütalbum „Di tanti palpiti” auf. Ein furioses Feuerwerk mit hochvirtuosen Werken von Sarasate bis Paganini. Dies ist das release concert.

12,50 25,00 

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ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

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(nur am Konzertabend, eine Stunde vor Beginn):


Im Vorverkauf auch erhältlich bei:


Lea Birringer – Violine
Esther Birringer – Piano

Programm:

Henryk Wieniawski: Polonaise de concert, Op. 4 in D-Dur
Pablo de Sarasate: Zigeunerweisen op. 20
Camille Saint-Saëns: Introduction et Rondo capriccioso op. 28
Dmitri Schostakowitsch: Romanze op. 97a/8
Maurice Ravel: Tzigane
Mario Castelnuovo-Tedesco: Figaro
Niccolò Paganini: I Palpiti op. 13 in A-Dur
Franz Waxman: Carmen Fantasie

Lea und Esther Birringer sind seit Jahren ein künstlerisch ideal aufeinander eingeschworenes Team und die lebhaften Schwestern punkten „mit technischem Können“ und „profunder Musikalität“ (concerti). Nach zwei gemeinsamen kammermusikalischen CD-Einspielungen, die auf begeisterte Resonanz stießen, veröffentlicht das britische Label Rubicon Classics nun Lea Birringer’s solistisches Debüt-Album Di tanti palpiti, das im November 2018 im Sendesaal aufgenommen wurde und das mit hochvirtuosen Werken von Sarasate bis Paganini aufwartet. Tiefe Verbundenheit und die künstlerische Überzeugung inspirierten Lea Birringer, dieses Programm auszuwählen, das einige ihrer absoluten Lieblinge der virtuosen Violinliteratur umfasst. Dabei lässt die deutsche Geigerin ihre unverkennbaren Charakteristika, die Kritiker an ihr schätzen, mit in die Aufnahme einfließen. „Dass das Ganze von höchster Präzision getragen ist, versteht sich von selbst“ (SWR2).

Verve, Engagement und Herzblut sind die Wesensmerkmale, mit denen die Violinistin Lea Birringer am häufigsten in Verbindung gebracht wird. Viel Liebe zum Detail gepaart mit einem hohen konzeptionellen Anspruch prägen ihr Spiel, während sie „mit scheinbarer Beiläufigkeit an der Geige ein Feuerwerk entfesselt“ (O-Ton). Ihrem Debüt mit den Berliner Symphonikern folgten Auftritte bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem MDR Musiksommer, dem Usedomer Musikfestival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Davos Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Crescendo Winter Music Festival in Florida sowie Debüts in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Münchner Gasteig, in der Münchner Residenz, im Musikverein Wien, im Opernhaus in Florenz und im Pariser Louvre.

Am Klavier wird sie von ihrer Schwester Esther Birringer begleitet, die ihrem Instrument Melodien „voll inniger Lyrik und perlender Geläufigkeit“ (Voralberger Nachrichten) entlockt und mit ihrer erlesenen Klavierkunst den Gesamteindruck vortrefflich abrundet. Esther Birringer konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Polska Filharmonia Bałtycka, dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden, den Dresdner Kapellsolisten, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Neuen Kammerorchester Potsdam in Zusammenarbeit mit Michael Sanderling, Łukasz Borowicz, Helmut Branny, Paweł Kotla und Marcus Bosch.

Biografien:
LEA BIRRINGER
Die deutsche Violinistin Lea Birringer konnte sich inzwischen als viel beachtete Künstlerin auf internationalen Podien etablieren. Von der Presse als „neuer Stern am Musikhimmel“ (Die Rheinpfalz) gepriesen, vereint die junge Geigerin Charme, Emotionen und Virtuosität zum großen Gewinn des Publikums.
Auftakt ihrer internationalen Karriere war ihr Solo-Debüt mit den Berliner Symphonikern, gefolgt von Einladungen zu Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem MDR Musiksommer, dem Davos Festival, dem Festival Alfredo de Saint Malo in Panama, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival Lugano Musica, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Usedomer Musikfestival oder dem Crescendo Winter Music Festival in Florida.
Weitere Höhepunkte der letzten Jahre waren Auftritte in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Musikverein Wien, im Konzerthaus Berlin, im Gasteig München, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und im Pariser Louvre. Ihre Vielseitigkeit und ihr breites Repertoire, welches mitunter zeitgenössische oder auch unbekannte Werke umfasst, konnte Lea Birringer bei der Arbeit mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, der Polska Filharmonia Bałtycka, der Jenaer Philharmonie, der Robert-Schumann-Philharmonie, dem Orchestra Sinfonica di Roma oder dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven zeigen.
Ihre Musikalität spiegelt sich auch in ihren zahlreichen Auszeichnungen und Preisen wider, unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben Johannes Brahms, Kloster Schöntal, Premio Rodolfo Lipizer, Louis Spohr und Abram Yampolsky. Als Anerkennung für ihre außergewöhnlichen Erfolge wurde ihr der Kulturpreis des Stadtverbandes Saarbrücken verliehen.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lea Birringer intensiv der Kammermusik in Zusammenarbeit mit Künstlern, wie Pavel Vernikov, Paul Rivinius,  Atar Arad, Barbara Bonney, Eszter Haffner, Wen-Sinn Yang und Igor Levit.
Mit ihrer Schwester und Pianistin Esther Birringer gelang ihr 2011 auch im Duo der internationale Durchbruch, als sie die beiden internationalen Kammermusikwettbewerbe ‚Premio Vittorio Gui‘ und ‚Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo‘ gewannen. Herausragende Besprechungen erhielten sie für ihre gemeinsame Debüt-CD mit Violinsonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi. „Den Namen Birringer muss man sich merken“, konstatierte der Westdeutsche Rundfunk. Eine weitere Duo-CD folgte 2018 unter dem Label Rubicon Classics mit Werken von Grieg, Liszt und Franck: „Dieses musikalische Abenteuer sollte sich kein Freund guter Kammermusik entgehen lassen“ (Pizzicato).
2019 veröffentlicht Rubicon Classics nun Lea Birringer’s erstes solistisches Album, u.a. mit virtuosen Werken von Sarasate, Paganini, Ravel und Waxman.

Lea Birringer absolvierte ihr Bachelor-Studium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg und ihren Master bei Pavel Vernikov an der Musik und Kunst Privatuniversität in Wien jeweils mit Auszeichnung. Nach ihrem Abschluss unterrichtete Lea als Assistentin von Pavel Vernikov an der Haute École de Musique de Lausanne, Site de Sion und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Darüber hinaus gab sie Meisterkurse in Italien, Panama und den USA und wurde als Jurymitglied zum deutschen Violinwettbewerb ‚Jugend musiziert‘ eingeladen.  Seit 2012 ist sie Dozentin an der Musikakademie Archi Arrigoni in Italien.

ESTHER BIRRINGER
„Sanfte Klavierpoetin“, „Kraftvolles Energiebündel“, „Kongeniale Interpretin“- das sind nur wenige Attribute, mit denen die Presse die deutsche Pianistin Esther Birringer kürt. Ihr sensibles und gleichermaßen packendes Spiel begeistert Kritiker und Konzertpublikum und führte sie in die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, den Kulturkreis Gasteig, die Laeiszhalle Hamburg, das Schloss Elmau und den Nicolaisaal Potsdam. Sie folgte Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR Musiksommer, dem Usedomer Musikfestival, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Davos Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Festival Lugano Musica, den Musikfestspielen Saar, den Musikfesttagen an der Oder, dem Bachfest Leipzig, den Schwetzinger Schlosskonzerten und den Würzburger Bach-Tagen. In Zusammenarbeit mit  u.a. Michael Sanderling, Łukasz Borowicz, Helmut Branny und Marcus Bosch konzertierte Esther Birringer mit den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden, den Dresdner Kapellsolisten, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Neuen Kammerorchester Potsdam.
Esther Birringer hegt eine große Leidenschaft für die Kammermusik, der sie intensiv mit ihrer Schwester, der Geigerin Lea Birringer, nachgeht, wo immer wieder ihr tiefes musikalisches Verständnis, ihr sensibles und lebendiges Miteinander auf der Bühne und ihr mitreißendes Temperament gelobt werden.
Die Debüt-Einspielung von Esther und Lea Birringer, die 2014 bei Avi-music mit Sonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi erschien, hat Kritiker und Fachpresse begeistert und die beiden Künstlerinnen wurden mit ausgezeichneten Rezensionen geehrt. „Den Namen Birringer muss man sich merken“ konstatierte der Westdeutsche Rundfunk. Im Januar 2018 folgte ein weiteres Album bei dem neuen britischen Label Rubicon Classics mit Werken von Grieg, Liszt und Franck, das herausragende Kritiken erhielt.
Esther Birringer wurde  in Quierschied geboren und begann  im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Zu ihren Mentoren zählen Karl-Heinz Kämmerling, Pascal Devoyon, Cécile Ousset und Arie Vardi. 2012 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit dem Konzertexamen.
Der erste Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert gab 1999 den Auftakt zu einer Serie von Preisen bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Frankreich und Italien, darunter erste Preise beim 6. Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Würzburg und beim 9. Internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover, außerdem ein Sonderpreis beim Deutschen Musikwettbewerb 2011. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen wurde ihr vom Stadtverband Saarbrücken der Kulturpreis für Nachwuchskünstler verliehen.
Esther Birringer gibt regelmäßig ihr Wissen in Meisterkursen weiter, wie z.B. in Polen,  Zentral- und Südamerika und China.