Datum & Uhrzeit

Datum
Freitag, 18. Dezember 2026
Beginn 19:30
Kasse 18:30

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FOLA DADA – JOO KRAUS – MARTIN MEIXNER „Christmas Serenade“

Die drei Spitzen-Jazzer werden feierliche Trompetenklänge mit jazzy amerikanischen Christmas-Klassikern in geschmackvoller Interpretation
verbinden. Aber sie wären nicht sie selbst, wenn sie es dabei bewenden lassen würden. So wird auch Unbekanntes und nicht
klischeehaft Weihnachtliches aus Jazz, Gospel und Pop zu hören sein.
Dieser intime und besinnliche Abend lässt beinahe vergessen, dass die drei Ausnahme-Musiker:innen, zahlreiche Auszeichnungen (u.a.
Echo, Deutscher Jazzpreis, Grammy-Nominierungen) erhalten haben und mit vielen Größen des Musik-Business (u.a. Tina Turner, SWR-Big-Band, Klaus Doldinger) gearbeitet haben.

Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber:innen. Bitte zeigen Sie den Ausweis für die jeweilige Ermäßigung beim Einlass.

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Fola Dada – Gesang
Joo Kraus – Trompete, Effekte, Gesang
Martin Meixner – Piano

Fola Dada – eine außergewöhnliche Künstlerin, deren Leben und Karriere von Leidenschaft, Vielseitigkeit und Authentizität geprägt sind. Als Preisträgerin des Deutschen Jazz Preises 2022 in der Kategorie „Vokal National“ hat sich Fola Dada einen Namen in der Musikszene gemacht.
Doch ihre Talente beschränken sich nicht nur auf die Bühne. Sie ist auch eine gefragte Dozentin und lehrte an mehreren Hochschulen und ist Professorin für Jazzgesang an der HfMDK Mannheim.
Zudem leitet sie ihre eigene Gesangsschule, das Stimmwerk, wo sie ihr umfangreiches Wissen und ihre Begeisterung für die menschliche Stimme an ihre SchülerInnen weitergibt.
Fola Dadas Musik ist so vielfältig wie ihre Wurzeln. Als Tochter eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter vereint sie Jazz, Afrobeat, Blues, Electronics und Soul zu einem eigenen Klang. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einer gefeierten Musikerin, die in fast jeder Stilistik zu Hause ist – ob Soul, House, Pop oder Reggae, auf Deutsch oder Englisch.
Ihre Karriere begann früh, als sie als Siebenjährige vom Stepp-Tanz gepackt wurde. Fred Astaire und Co. inspirierten sie und führten sie zum Jazz. Viele Jahre später wurde aus der Tänzerin eine Sängerin, und eine Band folgte der nächsten. Nach ihrem Musikstudium in Mannheim wurde sie Vocalcoach bei Europas erfolgreichster Castingshow, eine Tätigkeit, die sie sechs Staffeln lang ausübte. Diese Erfahrung führte sie schließlich dazu, ihre eigene Schule zu eröffnen, wo sie nun mit viel Herz und klarer Philosophie die Faszination des Singens vermittelt. Sie ist eine Künstlerin, die mit Herz und Seele Musik lebt und lehrt

Seit vielen Jahren zählt Joo Kraus nun schon völlig zu Recht zu den renommiertesten Jazztrompetern in unseren Breitengraden. Dabei wurde Joo die Trompete zwar nicht direkt in die Wiege, aber doch neben das Schulheft gelegt. Bereits sein Vater spielte Trompete und brachte ihm die ersten Griffe bei.Mit 19 Jahren durch den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in die Szene katapultiert, sammelte er fünf Jahre Bühnenerfahrung mit der Elektro-Rock-Band „Kraan“. Mit Hellmut Hattler gründete Joo Anfang der 1990er Jahre das Hip-Jazz-Duo „Tab Two“. Die Rhythmusgruppe und die Effekte kamen bereits aus dem Computer – zu Beginn der 90er Jahre eine ziemlich bahnbrechende Neuerung. „Tab Two“ spielten in ganz Europa, in Asien und den USA, produzierten acht Alben und waren einer der größten Influencer in diesem Genre weltweit.
In den 2000er Jahren schrieb Joo Kraus vermehrt eigene Songs. Er produzierte im ältesten Tonstudio Havannas sein Album Sueño und arrangierte Songs von Michael Jackson zu einer intellektuell anspruchsvollen Verbeugung vor dem King of Pop. Joo Kraus – das sind viele Jahrzehnte internationale Bühnen- und Studio-Erfahrung, unzählige weltweite Tourneen, 2 Grammy Nominierungen, den Echo Jazz als bester deutscher Trompeter und 5 German Jazz Awards in Gold.
Doch ganz gleich, ob Joo mit dem kubanischen Pianisten Omar Sosa, mit Paula Morelenbaum, als Gast von Klaus Doldinger, mit der SWR Big Band oder mit seinem eigenen Quintett auftritt, stets ist da dieser unverwechselbare Ton: Bescheiden und kraftvoll, mitreißende Spielfreude gepaart mit sensibler Achtsamkeit für die Mitmusiker.

Der in Stuttgart lebende Tasteninstrumentalist Martin Meixner lernte schon im Alter von fünf Jahren Klavierspielen. Beeinflusst durch seinen Vater, der in seinem Beruf als Musikschulleiter auch eine Big Band dirigiert, entdeckte er in seiner klassichen Ausbildung sehr schnell die Liebe zur Jazz- und Popularmusik. Mit 15 Jahren nahm er Privatunterricht an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach, an der er ein Jahr später Gastschüler und danach Vollzeitstudent wurde. Dozent war Marcus Baader. Er wurde Preisträger bei „jugend jazzt“ in Marktoberdorf und der „ASM European Big Band Competition“.
Von 2002 bis 2005 absolvierte er ein Studium mit Hauptfach Klavier im Bereich Jazz- und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim unter Prof. Joerg Reiter. Er nahm an diversen internationalen Jazz- und Pop Workshops teil u.a. mit Peter Bernstein, Pat Bianchi, Roman Schwaller, Lewis Nash, Brad Leali, Rob Bargad, Jose Cotijo, Bill Elgart. Seit 2005 ist er frei schaffender Künstler, Musiker und Produzent. Im Jahre 2016 gründete er sein eigenes Musik Label meiXmusic productions.
Im Jahre 2008 erhielt der mit seinem Hammond Orgel Jazz-Quartett „mit4spiel5“ den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Startbahn Jazz“ in Straubing, sowie 2009 beim renommierten internationalen Wettbewerb „Jazz Hoeilaart“ in Belgien.
Mit diversen und eigenen Projekten spielte er auf renommierten Jazzfestivals wie z.B. Montreux Jazz Festival, Jazz Open Stuttgart, Jazzweekend Regensburg, Jazz an der Donau, Bohemia Jazzfest (Pilsen / Domazlice / Tabor), Getxo Jazz Festival (Spanien), Jazz Hoeillart (Belgien) und teilt die Bühne und das Studio mit nationalen und internationalen Künstlern wie Gaby Moreno (GT/USA), Dannielle Deandrea (AUS/USA), Roachford (GB), Fola Dada, Cassandra Steen, Xavier Naidoo, Joo Kraus, Hellmut Hattler, Wolfgang Niedecken, Laupaire, Flo Mega, u.v.a.
Seit 2017 tourt er mit der aus Guatemala stammenden Sängerin und Künstlerin Gaby Moreno (GT/USA) durch Europa, die bereits mehrfach für den (US) Grammy nommiert wurde und 2013 (Best Newcomer) und 2023 (Producer) einen Latin Grammy gewann.
Meixner veröffentlichte 2016 sein Debut Album „Up On A Hill“ (2016) und ein weiteres Solo Album „Saved By Grace“ (2020) unter eigenem Label meiXmusic mit Musikern wie Drummer Tommy Baldu, den Gitarristen Daniel Stelter, Jörg Teichert, Hannes Butzer und dem Jazz-Trompeter Joo Kraus. Durch enge Zusammenarbeit mit dem Studioinhaber und Klangvisionär Michael Fetscher und dem anhängenden Label Flavoredtune entstand dort sein Organ Trio Album „Matchtape“ (2018) sowie die Produktionen „Blind Takes“ (2017) und die Sampler „Grooves Kaffee & Kuchen“ (2017 + 2019).
Meixner sucht immer wieder nach neuen Möglichkeiten das Original Signal seiner Hammond Orgel und anderen Tasteninstrumenten durch Effektgeräte, Taperecorder, Looper und Sequenzer zu verfremden, um eine völlig neue und eigene Klangwelt zu erschaffen.