Datum & Uhrzeit

Datum 16. Februar 2020
Beginn 19:00
Kasse 18:00

Weiterführende Links

Offizielle Webseite

Ensemble New Babylon – Abo-Tickets „Ein Stück – ein Konzert“

Das Ensemble New Babylon mit der Abo-Reihe unter dem Motto: „Ein Stück – ein Konzert“ – Neue Musik im Sendesaal

Hier können Sie Abo-Tickets kaufen, wenn sie alle 4 Konzerte der Reihe besuchen möchten.

Einzeltickets bitte unter den jeweiligen Konzerten kaufen!

Eine Veranstaltung des Ensemble New Babylon

20,00 45,00 

Sie können Tickets telefonisch vorbestellen unter 0421-33005767 oder direkt hier auf der Seite kaufen.

ACHTUNG: Freie Platzwahl. Online bestellte und damit bezahlte Tickets sind von Umtausch oder Rückgabe ausgeschlossen.

Ermäßigung gilt nur für Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte ab 70% und Bremen-Pass-Inhaber. Ein entsprechender Ausweis für die jeweilige Ermäßigung ist an der Abendkasse und bei Verlangen am Einlass vorzuzeigen.

Mitglieder des Freunde des Sendesaales e.V. erhalten 50% Rabatt auf den Normalpreis bei fast allen Veranstaltungen.
Mitgliedsausweis muss an der Abendkasse vorgezeigt werden.
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Zur Abholung an der Abendkasse
(nur am Konzertabend, eine Stunde vor Beginn):


Im Vorverkauf auch erhältlich bei:


ENSEMBLE NEW BABYLON
Ein Stück – ein Konzert I – IV

16 Februar 2020
Sarah Nemtsov (*1980): Poker, Roulette (2012)
Musik in 52 Spielkarten für 5 Schlagzeuger*innen

26 April 2020
Morton Feldman (1926 – 1987): Piano and String Quartet (1985)

30 August 2020
Hans Werner Henze (1926 – 2012): El Cimarrón (1970) für Bariton, Flöte, Schlagwerk, Gitarre

08 November 2020
Brian Irvine (*1965) und Jennifer Walshe (*1974): 13 Vices (2015) für Streichtrio, Improvisateur*innen, Stimme und Dirigent*in

Der programmatische Schwerpunkt der ersten Aboreihe Ein Stück – ein Konzert ist, den Konzertabend mit einem großen Werk zu füllen, das ein Thema tiefgründig darlegt. Große Werke der neueren Musikgeschichte mit einer Länge von 70-90 Minuten werden nur selten aufgeführt, oft sogar nur einmal bei der Uraufführung, da dies prestigeträchtig ist. Danach fallen sie in Vergessenheit.
Besonders wichtig war uns auch, eine Parität von Komponisten und Komponistinnen zu schaffen. Durch diese Programmgestaltungspraxis soll verdeutlicht werden, dass ein Ausgleich der aktuellen Lage auch in der klassisch zeitgenössischen Musikszene notwendig ist. Auch in der Kunst- und Kulturszene gibt es noch immer ein Ungleichgewicht von Mann und Frau und das hat nichts mit Qualität zu tun, sondern rührt noch immer aus der Tradition, der „Gewohnheit“.

Das Ensemble New Babylon wurde 2012 unter der Schirmherrschaft des damals regierenden Bürgermeisters der Hansestadt Bremen Jens Böhrnsen ins Leben gerufen, mit dem Ziel, in Bremen dieNeue Musik wieder im Kulturgeschehen zu etablieren. Mittlerweile wurden über 50  Weltpremieren seit der Gründung aufgeführt. Es trägt seinen Namen aus der Idee heraus, mit Musik Menschen verschiedensten Hintergrunds zusammenzuführen und gemeinsam das Schöne im Ungewohnten und Neuen zu entdecken. Es ist ein festes Anliegen des international besetzten Ensembles, durch die emotionale Kraft der Musik für mehr Toleranz und Verständnis gegenüber dem „Anderen” zu sorgen.
Es soll ein Beispiel für das friedliche, freundschaftliche und gleichzeitig erfolgreiche Zusammenwirken von völlig unterschiedlichen Menschen sein, egal welch politischer und kultureller Hintergrund in ihren Ländern herrscht.
Fester Bestandteil der Konzerte des Ensembles ist das Nutzen von ungewöhnlichen Spielorten mit bestimmter Thematik. So erhielt das Ensemble bereits mehrfach Förderpreise des Deutschen Musikrates: Für ein Cross-Over-Projekt mit der Funkband Watson’s Mother inklusive eines Auftritts auf der Breminale 2013, für die 48 h nonstop Performance „The show must go on“ 2016 im Theater Bremen, die heutige Selbstdarstellungsmittel wie Facebook, WhatsApp und Blogs reflektierte und für die Musik-Tanz-Performance „ResonanzKörper“ 2017 in Koproduktion mit dem TanzKollektivBremen.
Das Ensemble New Babylon beschäftigt sich seit seiner Gründung 2012 mit zwei elementaren Dingen: Zum einen ist es die Aufführung von zeitgenössischer Musik in möglichst vielseitigen und anspruchsvollen Konzepten, zum anderen durch Musik für mehr Toleranz gegenüber dem Unbekannten, dem Fremden zu sorgen. Darunter fällt auch der kulturelle, friedfertige Austausch mit anderen Nationen, den das international besetzte Ensemble von Beginn an zu seinem Erkennungsmerkmal gemacht hat. So gab es zahlreiche Konzertprogramme und Tourneen mit dem Schwerpunkt Griechenland (2014), Polen (2015), Israel (2016), Argentinien/Chile (2017), Island (2018) und Südkorea (2019). Bisher spielte das Ensemble zwei CD-Produktionen ein. 2015 die CD „9“ beim Label STARFISH MUSIC mit Kompositionen von 9 Bremer Komponist*innen und 2017 eine Portrait-CD des spanischen Komponisten Benet Casablancas beim Label NAXOS.

In Bremen bespielt New Babylon nahezu alle Säle des öffentlichen Raums: Weserburg, Kunsthalle, Sendesaal, Dom, Kulturkirche St. Stephanie, Schwankhalle, Shakespeare Company, Theater Bremen, Hochschule für Künste und viele weitere kleinere Spielstätten. In Berlin trat das Ensemble u. a. in der Villa Elisabeth und der Kulturbrauerei auf, in Hannover im Sprengel Museum und in Hamburg in der Laeiszhalle, der Freien Akademie der Künste, der Alfred Schnittke Akademie International und der Elbphilharmonie.

Seit dem Jahr 2018 erhält das Ensemble New Babylon bis zum Jahr 2020 eine dreijährige Konzeptförderung der Freien Hansestadt Bremen.

Eine Veranstaltung des Ensemble New Babylon

Gefördert von:
– Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
– Ernst von Siemens Musikstiftung
– Senator für Kultur
– klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest