Datum & Uhrzeit

Datum 17. September 2021
Beginn 20:00
Kasse 19:30

Chris Hopkins/Martin Litton Duo

CHRIS HOPKINS meets his Piano Friends feat. MARTIN LITTON (London)
Nachdem er im letzten Jahr Dado Moroni als Sparringspartner in den Sendesaal eingeladen hatte, bittet Chris Hopkins diesmal einen der großen Britischen Pianisten in den Ring.

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Chris Hopkins – Piano
Martin Litton – Piano

Chris Hopkins, der in Princeton/New Jersey geborene Wahl-Deutsche, zählt mit seinem melodischen, swingenden Stil zu den meistbeschäftigten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Auch als Leiter seines Ensembles „Echoes of Swing“ bekannt, räumte er zuletzt zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)“ ab. Unlängst wurde er als „Keeper of the Flame“ um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa ausgezeichnet. Über 4000 Konzerte und Festivals an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton oder Butch Miles führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland.

Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere Leidenschaft für die Tradition des swingenden Jazz-Pianos von Fats Waller über Nat King Cole bis Erroll Garner und hat aufbauend auf seinen Idolen längst zu einer eigenen musikalischen Sprache gefunden. Ingesamt gibt es heutzutage vielleicht zwei Dutzend Pianisten, welches die technisch äußerst anspruchsvolle Kunst dieses orchestralen Piano-Genres beherrscht, das gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische Begegnungen entstehen lässt. Jedes Jahr lädt Hopkins im Rahmen seiner „Piano-Friends“-Reihe einen neuen Gast von internationalem Format ein – diesmal den britischen Tasten-Virtuosen Martin Litton.

Der 1957 geborene und in London beheimatete Tastenmeister Martin Litton gilt längst als Institution des klassischen Jazz- Pianos in England und weit darüber hinaus. Seine stupende Technik, seine immense Leidenschaft und detaillierte Kenntnis aller Klavierstile von Jelly Roll Morton bis Duke Ellington und sein stets tadelloser musikalischer Geschack machten ihn über die Jahre zum begehrten Partner unzähliger britischer Jazzsolisten und Guppen. So bereiste er bereits in jungen Jahren Rußland und den Mittleren Osten mit der legendären Kenny Ball Band und trat im Folgenden mit weiteren Größen wie Humphrey Lyttleton, Digby Fairweather sowie Keith Smith’s Hefty Jazz auf. Er trat bei allen wichtigen britischen Festivals auf sowie mehrfach in der Queen Elizabeth Hall und tourte neben vielen anderen internationalen Konzerten dreimal durch den australischen Kontinent. Viele seiner Shows wurden vom BBC Radio präsentiert. Über die Jahre wurde er auch zum Lieblingsbegleiter vieler amerikanischer Stars auf ihren Europa-Tourneen – so z.B. Bob Wilber, Scott Hamilton, George Masso, Peanuts Hucko, Al Casey, Kenny Davern, Wild Bill Davison, Yank Lawson oder Marty Grosz.  Weitere Informationen finden sich in John Chilton’s Who’s Who of British Jazz’

Auf dem Programm der beiden Pianisten stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister sowie geschickt arrangierte Titel aus der Swingära und dem „Great American Song Book“ von George Gershwin bis Duke Ellington. Dabei geht es nicht um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der brillanten und mitreißenden Improvisation.

“Martin Litton is a strong, sophisticated soloist with an eclectic style and an eye for presentation.” Jazz – The Essential Companion

“Litton excels as blues man, strider and swinger. His style comprises driving swing and gentle melodic invention.” Jazz Journal