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Siegbert Ernst

Siegbert Ernst ist seit 1977 Diplom-Tonmeister und bei unzähligen Musikproduktionen in allen klassischen Genres sowohl als technischer Realisator als auch als Produzent tätig. Nach sechs Jahren bei der Teldec in Berlin und Auslandsjahren bei BIS hat er sich freischaffend in Süddeutschland niedergelassen. Vielfach hat er Tonstudioplanung durchgeführt und u.a. die Studiotechnik und Beschallungstechnik des Kammermusiksaals der Berliner Philharmonie konzipiert. Er hat mit vielen international renommierten Künstlern, Dirigenten, Ensembles, und Orchestern gearbeitet und war dabei für etliche Labels, Medienkonzerne und Rundfunkanstalten tätig, u.a. Daniel Barenboim, Placido Domingo, Dietrich Fischer-Dieskau, Vivica Genaux, Nicolai Ghiaurov, Barbara Hendricks, Vesselina Kasarova, Christian Lindberg, Lucia Popp, Christophe Prégardien, Carolyn Sampson und Pierre Thibaud; Moshe Atzmon, Sergiu Celibidache, Sir Colin Davis, Antal Doráti, Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch, Neeme Järvi, Claudio Scimone, Günter Wand; Auryn Quartett, Bamberger Symphoniker, Bergen Philharmonic, Boston Early Music Festival, Coro e Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Ensemble Modern, I Solisti Veneti, Kammerchor Pécs, Großes RSO des Moskauer Rundfunks, Moskauer Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, Opernfestspiele Savonlinna, Philharmonischer Chor Stockholm, Philharmonisches Bläserquintett Berlin, RSO Berlin, RSO Stockholm, Sächsische Staatskapelle Dresden, Shin-yu Kai Chor, SO des Dänischen Rundfunks Kopenhagen, Tschechische Philharmonie Prag, University of Maryland Chorus; BIS, BMG Classics, Capriccio, Camerata Tokyo, CBS, cpo, DECCA, Erato, Hänssler, Metropolitan, RCA Victor, Sony Classical, Teldec Classics, UFA; Bayerischer Rundfunk, DLR Berlin, DLF, Radio Bremen, Radio Suisse Romande, Sveriges Radio, SWR. Seit den 1990er Jahren arbeitet er regelmässig im Sendesaal.

Frank Jacobsen

Frank Jacobsen begann 16-jährig (1984) mit Kassetten Decks Aufnahmen zu Hause zu machen, programmierte erste MIDI Sequenzen. 1991 Ausbildung zum Tontechniker an der SRT Nürnberg und Festanstellung bei Radio Bremen. 1995 begann die Audio Engineering Ausbildung (Stipendium) als selbst-initiierte Weiterbildung in Dublin / Irland mit Engagements im Bereich Studio und Live Sound, wonach er als Live Engineer für Luka Bloom, AUS/NZ Tour 1996, Festivals, u.v.a. CD Aufnahmen mit Bands wie Engine Alley, Rollerskate Skinny, Razorlove, ) und Songwritern, außerdem Arbeiten im Bereich Mastering (Fleadh Cowboys, Ronnie Taheny) und verantwortlicher Produzent einiger Alben (Tanglewood, Ian Campbell, Ernie Whalley) arbeitete. Mit der Rückkehr nach Deutschland gab er die Festanstellung bei Radio Bremen auf, um weiterhin im Bereich Musikproduktion arbeiten zu können, u.a. bei Außenübertragungen, Festivals, Konzerten, auch als frei Beschäftigter bei NDR Hannover, SWR, WDR, MDR, und Funkhaus Europa. Beratung und Ausstattung der Hochschule Bremen im Bereich Fachjournalismus und des Günter Grass Archivs, Schnitt und Produktion von Radio Features und Hörbüchern. Ende 2005 baute er seinen ersten eigenen Ü-Wagen, ausgestattet mit 30 Wegen EMT analog Pult, dem im Jahr 2010 ein neuer Ü-Wagen mit Yamaha-Digitalpult folgte. Aufnahmen außer im Sendesaal auch in Konzertsälen, Jazzkellern, Kirchengemeinden, Stadtfesten, Festivals wie jazzahead, Musikfest Bremen, M.I.B.-night sowie Einsätze als Toningenieur in Aufnahmen für Radio Bremen / Bremedia Produktion in den Bereichen alte und neue Musik, Jazz/Pop, Live-Sendungen und (CD-) Produktion. Seit 2007 wird die WDR-TV-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ (Arnd Zeigler), sonntags während der Bundesliga Zeit live aus dessen Bremer Wohnung, in Bild und Ton durch Frank Jacobsen betreut. Ab 2009 übernahm Frank Jacobsen die Pflege der Studiotechnik der Sendesaal-Regie und betreibt zudem mit seiner eigenen Firma das benachbarte Feature-Studio. Als „House Engineer“ betreut er Konzerte und Produktionen in Aufnahme und/oder Beschallung im Sendesaal.

Renate Wolter-Seevers

Renate Wolter-Seevers studierte bis 1983 an der Berliner Hochschule der Künste Diplom-Tonmeister und Musiklehrer für Tonsatz und Gehörbildung. Seit 1982 arbeitet sie für Radio Bremen als Musikproduktionsleiterin und machte in dieser Funktion bereits unzählige Aufnahmen im Sendesaal. Ihre Aufnahmetätigkeit umfasst praktisch alle Bereiche der Ernsten Musik von Renaissance bis Moderne und vom Soloinstrument bis zur großen Orchesterbesetzung. Mehrere ihrer Aufnahmen wurden mit Preisen ausgezeichnet, und für Opernproduktionen mit dem Boston Early Music Festival wurde sie fünfmal für den Grammy nominiert. Im Sendesaal ist sie auch als freischaffende Tonmeisterin tätig. Renate Wolter-Seevers erhielt einen Grammy Award 2014 für Best Opera Recording. Foto © Sigrun Strangmann  

Andrea Flockert

Andrea Flockert hat nach dem Besuch des Ulrichsgymnasiums Norden 27 Jahre in der Gastronomie gearbeitet, 25 Jahre in leitenden Positionen oder selbstständig. Dabei hat sie 20 Jahre eng mit dem Packhaustheater Bremen zusammengearbeitet und nebenher Kurse in betriebswirtschaftlichen Grundlagen, die AEVO und IT-Kurse besucht und erfolgreich bestanden. Von März 2015 – Jan. 2017  hat sie eine Weiterbildung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert und Praktika bei der Wisoak Bremen und Wessanen Deutschland gemacht mit den Schwerpunkten Buchhaltung und Sekretariat. Zusätzliche Einsätze bei Großveranstaltungen als Gästebetreuung für Public and Private Security. Seit Mai 2017 leitet sie das künstlerische Betriebsbüro des Sendesaales Bremen.

Isabel Hoepfner

Isabel Hoepfner M.A. Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Kulturmanagement und Medien. Bis 2002 Studium Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Bremen. Währenddessen Zusatzqualifikation für Magisterstudenten: Magister Optimus (Projektmanagement, Marketing, Personal, BWL und EDV.) Weitere Studien in Afrikanistik (Uni Hamburg) und Psychologie (Uni Bremen). Magisterarbeit Filmanalyse zu Wim Wenders Der Himmel über Berlin über die Rolle der Engel in der Film- und Kulturgeschichte.

Nach der Redaktionellen Mitarbeit im Kino 46 zum Russischen Filmfestival anlässlich des Besuchs von Michail Gorbatschow 14 Jahre frei und fest in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen beim Kino/City 46, Barockorchester Fiori musicali, Internationalen Filmfest Hamburg, Tango Quartett Alpachirú, Chinelo-Theaterhaus, Filmfest Oldenburg. Seit 2009 im St. Petri Dom Bremen zu Konzerten der Dom-Musik.

Im Sendesaal Bremen seit der geglückten Rettung im Juni 2009 zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion, Ablauf-, Büromanagement und Ticketing, Leitung, Disposition und Organisation des ca. 20 Personen zählenden Teams an Einlass und Kasse zu den Konzerten, sowie der Geschäftsstelle des Vereins und der Mitgliederverwaltung.

Peter Schulze

Peter Schulze, Jahrgang 1947, studierte in Berlin Komposition und Tonmeister, 1970-1998 Jazzredakteur und Produzent bei Radio Bremen, 1975 Mitbegründer des Archives für Populäre Musik (heute Klaus-Kuhnke-Archiv gGmbH), 1986/87 einjähriges Sabbatical in der Türkei, 1987-91 artistic director Bilsak JazzFestival in Istanbul, 1998-2002 Musikchef Radio Bremen, seit 2002 Gründungsvorsitzender des Vereins Freunde des Sendesaales e.V. 2003-2007 artistic director JazzFest Berlin, 2005 – 2010 board of directors des Europe Jazz Networks, 2006 Mitgründer der Messe jazzahead seit 2012 dort artistic director, seit 2009 artistic director sendesaal bremen.