Mehr als nur ein Konzertsaal...

Ein Weltklasse-Studio. Ein lebendiges Denkmal. Ein Zuhause für die Musik.

Historie

Sieben Jahrzehnte Musikgeschichte in einem Raum.

Seit 2009

Betrieb

Konzerte und Produktionen

2009

Gerettet

Klaus Hübotter erwirbt das Radio Bremen Gelände gemeinsam mit Bernhard Kathmann.

2008

Denkmalschutz 2

Am 28.Mai stellt Bürgermeister Böhrnsen den Sendesaal wieder unter Denkmalschutz, was dazu führt, dass die Investoren Heise und Klima im Dezember von ihrem Kaufvertrag zurücktreten und damit den Weg frei machen für den Erwerb durch Klaus Hübotter.

2008

Rettungspapier

Klaus Hübotter legt im Januar ein 10-Punkte Papier zur Rettung des Sendesaales vor und ist bereit, das Radio Bremen Gelände zum selben Preis zu erwerben, den die bisherigen Käufer Heise und Klima zu zahlen bereit gewesen wären (aber nie gezahlt haben).

2007

Denkmalschutz 1

Die Tücken der Vorläufigkeit

2006

Campus

Mit dem Papier Campus von Music Village...

2004

Kuratorium

Prominentes Kuratorium setzt sich für den Erhalt des Sendesaales ein.

2002

Verein

Die Freunde des Sendesaales formieren sich.

2001

Finanzausgleich

Die Halbierung des ARD-Finanzausgleichs „raubt“ Radio Bremen ein Sechstel des Etats.

1952 – 2007

Radio Bremen

Klein aber oho

1952

Eröffnung

Am 23.12. wird der Sendesaal feierlich eröffnet.

Seit 2009 Betrieb

Der Verein Freunde des Sendesaales übernimmt am 8.3.2009 den Betrieb des Saales und veranstaltet seither 80 bis 100 Konzerte jährlich mit Klassik, Jazz, Weltmusik etc und vermietet den Saal als Aufnahmestudio an ca 150 Tagen pro Jahr. Aufgrund seiner außergewöhnlich guten Akustik, die konzentriertes Zuhören nahelegt, ist der Saal bei hervorragenden Künstlern aus aller Welt äußerst beliebt.

(Bild Collage Schöllkopf)

2009 Gerettet

Außer dem Sendesaal wird auch das Hörspielstudio erhalten und die Residenz-Gruppe von Rolf Specht plant den Umbau des alten Funkhauses zu einer hybriden Reha-Klinik. So wird aus dem Lazarett, das nie Krankenhaus war, tatsächlich eine Klinik mit 170 Betten, die 2011 eröffnet wird.

2008 Rettungspapier

(Bild Hübotter)

2007 Denkmalschutz 1

Ein Gutachten des Landeskonservators Georg Skalecki legt nahe, den Sendesaal unter Denkmalschutz zu stellen, wogegen sich der RB-Intendant vehement wehrt. Die vorläufige Unterschutzstellung am 30. März wird von Bürgermeister Böhrnsen am 29. September wieder aufgehoben, was die Wahrscheinlichkeit des Abrisses erheblich erhöht.

2006 Campus

...legt der Verein ein Konzept für eine themenorientierte Mehrgenerationen-Wohnanlage auf dem Gelände des Radio Bremen Funkhauses vor, das eine Perspektive für die Zukunft des Geländes um den Sendesaal entwirft mit Studios, Übungsräumen, Wohneinheiten und Hotelbetrieb.

(Bild Architekten-Entwurf Campus von Music Village)

2004 Kuratorium

Dem Kuratorium gehören an als Schirmherr: Alfred Brendel, weltbekannter Pianist, der bereits in den 50er Jahren im Sendesaal Aufnahmen gemacht hat Antony Beaumont, Dirigent und Musikforscher , Bremen; Dr. Franz Böhmert, Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen; Ralph Couzens, Managing Director von Chandos Records, Colchester/England; Manfred Eicher, Produzent und Inhaber von ECM Records, München; Marianne Eggers, Klavierpädagogin, Bremen; Barbara Grobien, Vorsitzende der Philharmonischen Gesellschaft Bremen; Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen, Mathematiker und Chaosforscher, Bremen; Prof. Dr. Peter Ruzicka, Intendant der Salzburger Festspiele, Komponist und Dirigent, Hamburg.

(Bild Besuch Brendel im Sendesaal)

2002 Verein

Im August 2002 wird auf Initiative des RB-Musikchefs Peter Schulze der Verein Freunde des Sendesaales e.V. gegründet, dem nicht nur auch alle ehemaligen Musikchefs von Radio Bremen angehören (Hans Otte, Klaus Bernbacher, Peter Schilbach) sondern auch eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in Bremen wie der Direktor des Focke-Museums Jörn Christiansen, Uli Beckerhoff (freier Musiker), Stephan Schrader und Jörg Assmann (Deutsche Kammerphilharmonie Bremen), Gregor Daul (Bremer Philharmoniker), Wilfried Turk (Architektenkammer), Manfred Cordes (Rektor Hochschule für Künste), Ernst Folz (Vorsitzender des Landesmusikrats), Otto Thein (Musikinstrumentenmacherinnung)

Über 7000 Menschen unterzeichnen den Aufruf zum Erhalt des Sendesaales.

2001 Finanzausgleich

Radikale Etatkürzungen kündigen sich an. So auch die Aufgabe des traditionellen Geländes von Radio Bremen an der Heinrich-Hertz-Straße, und damit auch des Sendesaales.

1952 – 2007 Radio Bremen

Radio Bremen als kleinste Landesrundfunkanstalt der 1950 auf diesem Gelände gegründeten ARD muss mangels Ressourcen einfallsreiche Wege sparsamer Programmproduktion gehen. Es nutzt den Sendesaal als Hauptproduktionsstudio für Musik und öffentliche Veranstaltungen. 270 Tage im Jahr ist der Saal belegt.

(Bild Ansichtskarte 1965)

1952 Eröffnung

Das Gelände an der Heinrich-Hertz-Str. wurde Radio Bremen von den Amerikanern geschenkt. Ein Lazarett von Ende der 40er Jahre wurde zum Redaktionsgebäude, das um einen Nordtrakt mit Sendestudios und dem Sendesaal erweitert wurde, was von den Amerikanern finanziert wurde. Im Foyer wurde ein Marmorschild angebracht: „Dieses Funkhaus ist ein Geschenk des amerikanischen Volkes“.

Der Sendesaal wird als erstes alleinstehendes Studiogebäude in der revolutionären Haus-in-Haus-Bauweise errichtet.

Das Team

Menschen, die den Sendesaal mit Leben füllen.

Marc Niemann

Marc Niemann

Intendant und Geschäftsführer // intendanz@sendesaal-bremen.de

Fabian Frank

Betriebsdirektor, stellvertretender Intendant // betriebsdirektion@sendesaal-bremen.de

Alicia Beem

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Leitung Geschäftsstelle Verein // presse@sendesaal-bremen.de

Petra Bamberg

Finance // finanzen@sendesaal-bremen.de

Rainer Glaap

Leiter Vertrieb / Ticketing // tickets@sendesaal-bremen.de

Nike Rose

Ticketing / Kasse

Ümit Türk

Housekeeping

Der Verein

Der Verein Freunde des Sendesaales e.V. wurde 2002 von engagierten Bürger:innen gegründet, um das einzigartige Kulturdenkmal Sendesaal zu erhalten und als lebendigen Konzertort zu bewahren.

Als gemeinnütziger Verein finanziert sich der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Fördergelder und Einnahmen aus dem Konzertbetrieb und Vermeitungen. Über 20 ehrenamtliche Helfer unterstützen das Sendesaal-Team im Vorderhaus, an der Garderobe und beim Einlassdienst.

700 Mitglieder
20+ Ehrenamtliche
2002 Jahr der Gründung
Publikum im Sendesaal
2002 Gründungsjahr

Partner & Förderer

Gemeinsam für die Kultur

Senator für Kultur
Radio Bremen
Ortsbeirat Schwachhausen / Vahr
Waldemar Koch Stiftung
neusta
Hansaflex Stiftung
Initiative Musik
Landesmusikrat Bremen
Hochschule für Künste Bremen
Heinzpeter und Annelotte Koch Stiftung
Musikschule Bremen
Hollweg Stiftung

Schreiben Sie uns

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